Aldi ist beschlossen: Bürgerwerkstatt der SPD Körne gut besucht

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Interessierte Anwohner informierten sich bei der Bürgerwerkstatt der SPD Körne über den geplanten Neubau des Aldi-Marktes am Hellweg. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Körner Hellweg |

Ein geplanter Neubau eines Aldi-Marktes am Körner Hellweg (zurzeit noch ein Audi-Zentrum) wurde von den rund 30 Teilnehmern der Bürgerwerkstatt übereinstimmend als wichtiger Beitrag zur Nahversorgung begrüßt.

„Mut zu Veränderungen“ attestiert ihnen Heinz-Dieter Düdder, Vorsitzender der SPD Körne, die zu der Bürgerwerkstatt eingeladen hatte. Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost hat die Verwaltungsvorlagen zum Aldi-Markt einstimmig beschlossen. Den Anliegerwünschen zu einer „unechten Einbahnstraße“ (Einfahrverbot vom Körner Hellweg, keine Einbahnstraßenregelung innerhalb der Straße) wurde laut SPD mit einem Prüfauftrag an die Verwaltung entsprochen.
Zur endgültigen Lösung der Verkehrssituation mit der Neuplanung Körner Hellweg gibt es eine Protokollnotiz. Das positive Votum zur Semerteichstraße erfolgte laut SPD Körne mehrheitlich.
Die SPD berichtet weiter, dass aus Sicherheitsgründen an der Ausfahrt ein Linksabbiegeverbot Richtung Osten gebe. Für den Umfahrungsverkehr mit ca. 60 Pkw pro Stunde in den Spitzenzeiten sei die benachbarte Lippstädter Straße überlastet. Die Autos sollen Richtung Westen über die Kaiserstraße fahren und sich an der nächsten Ampelkreuzung über Von-der-Tann- und Manteuffelstraße verteilen.

Ein Durchfahrverbot zeigt kaum Wirkung

Abschrecken vor dem kurzen Weg soll ein Durchfahrverbot an der Lippstädter Straße, das nicht für die Anlieger gilt. „Da hält sich keiner dran. Die wollen doch im Zweifelsfall alle ihre Oma besuchen“, sei laut SPD der Tenor der Anlieger. Sie wünschten sich ein Einfahrverbot am Körner Hellweg und nähmen gerne in Kauf, dass sie selber nur von Norden zu ihrer Wohnung kommen. Bezirksbürgermeister Udo Dammer setzt sich für eine entsprechende Änderung der Beschlussvorlage ein.

Verwaltung erwartet ein Votum

Der Verkehrszuwachs im Kaiserstraßenviertel soll laut Dammer auch nicht von Dauer sein. Auch hierzu und zu den Planungen für die barrierefreien Haltestellen Von-der-Tann- und Berliner Straße soll es bald konkreter werden. Vorher erwartet die Verwaltung ein Votum, ob sie den Ausbau der Semerteichstraße von der B1 Richtung Norden bei der Hellwegplanung berücksichtigen soll.

Einige Teilnehmer der Bürgerwerkstatt bedauern, dass mit der Semerteichstraße im dicht bebauten Körne Grünflächen am TÜV und am Hellweg wegfallen. Düdder stellt ihnen in Aussicht, „schon bald Neues zu schaffen“.
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