Brackeler Gewerbeverein hat sein Entschleunigungskonzept als Antrag in die Bezirksvertretung Brackel eingebracht

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Für eine Entschleunigung im Brackeler Ortskern sowohl auf der Ost-West-Achse des Brackeler Hellwegs als auch auf der Nord-Süd-Achse Flughafen-/Leni-Rommel-Straße macht sich der Brackeler Gewerbeverein per Antrag an die BV Brackel stark. (Foto: Günther Schmitz)
 
Brackels Gewerbevereins-Vorsitzender Frank Wahl. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Ecke Brackeler Hellweg/Leni-Rommel-Straße |

Der Brackeler Gewerbeverein (BGV) macht sich stark für eine Verkehrsberuhigung im Brackeler Ortskern. Vorsitzender Frank Wahl: "Der Antrag zur Übernahme des Entschleunigungskonzepts des Brackeler Gewerbevereins liegt der Bezirksvertretung bereits für die nächste Sitzung vor."

BGV-Chef Wahl meldete sich auch vor dem Hintergrund zu Wort, dass die Brackeler SPD bereits mit Vorschlägen des Planungsdezernenten Ludger Wilde zur Hellweg-Umgestaltung in die Öffentlichkeit gegangen war.

Konkret betreffen die Vorschläge des Gewerbevereins den Brackeler Hellweg vom Einmündungsbereich Oberdorf-/Nießstraße im Westen bis zur Bezirksverwaltungsstelle und der Einmündung der Holzwickeder Straße im Osten, dazu den nördlichen Teil der Flughafenstraße - in Weiterführung der bereits bestehenden Tempo-30-Zone - bis zum Kreuzungsbereich Leni-Rommel-/Oberdorfstraße im Süden.

Der Brackeler Gewerbeverein setze sich in seinem Antrag zur BV-Sitzung am 27. Oktober nachhaltig für die Aufenthaltsqualität, aber auch für den Erhalt und Ausbau einer ortskernähnlichen Struktur ein, betont Frank Wahl: "Wir halten die sofortige Umsetzung einer Tempo-30-Zone in den genannten Bereichen für eine erste und einfache Maßnahme zur Entschleunigung und umgehenden Reduzierung der Unfallgefährdung der Brackeler Bürger. Sodann können weiterreichende Maßnahmen geplant werden. Es sollte zeitnah gehandelt werden und keine weitere Zeit mit Planungen verbracht werden. Dies kann ohne weiteres im Nachgang zum Beschluss der erstgenannten Maßnahme erfolgen", so der BGV-Vorsitzende weiter.

Laut Gewerbetreibenden seien schließlich auch bei einer baulichen Maßnahme am Hellweg wie Arbeiten am Schienenbett eine Umsetzung einer 30er-Zone und sogar eine Fahrbahn-Einschränkung ohne Weiteres machbar. "Es stellt sich somit für uns die Frage, warum denn nicht jetzt schon eine ,Zone 30' in dem vorgenannten Bereich", ergänzt Wahl.

Der BGV-Vorstand verweist darauf, dass man Rückfragen bei den Kunden/innen und Brackeler Bürgern/innen gehalten und festgestellt habe, dass es die Brackeler/innen nahezu ausnahmslos begrüßen würden, eine Entschleunigung des hektischen Fahrbetriebs durch eine Tempo-30-Zone im Ortskern zu erfahren.

Die Brackeler Gewerbetreibenden konstatieren, dass zunehmende Raserei auf dem Hellweg kumuliere mit zunehmendem Mobilfunk-Gebrauch in Fahrzeugen. "Was zu steigender Unfallgefahr führt", so Frank Wahl. Die Brackeler/innen nehmen die Verkehrssituation auf der Hellweg-Achse wie auf der Nord-Süd-Achse von Leni-Rommel- und Flughafenstraße-Achse, verstärkt beängstigend wahr, so Wahl: "Dem wollen wir bereits jetzt, zeitnah mit unserem Antrag, praktikabel entgegenwirken, bevor es zu weiteren Unfällen kommt."

Für die Zukunft wünschen sich die organisierten Brackeler Gewerbetreibenden zudem, dass der Hellweg durch bauliche Konzepte und Maßnahmen in "eine einspurige, gefahrlosere Fahrbahn" umgewandelt wird. Nach Meinung des Gewerbevereins sei zudem - bei einer bereits eingeführten Zone 30 - die Straßenbahn- und Radfahrweg-Situation anders umzusetzen. "Es könnte so - bereits jetzt - eine visualisierte, ortskernähnliche Struktur geschaffen werden, die Brackel stärkt und eine größere Qualität des Aufenthalts mit sich bringt", schließt Frank Wahl.
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