CDU Dortmund fordert neu Kinderbetreuungsbedarfserhebung

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Dortmund: Wambel | Barrenbrügge: Kinderbetreuungslandschaft in Dortmund unzureichend

In den letzten Wochen wurde immer wieder berichtet, dass Dortmund bald die 600.000 Einwohnermarke durchbricht. Steigende Einwohnerzahlen und eine steigende Anzahl an Kindern ist nicht nur ein Geschenk für Dortmund, sondern stellt die Stadt – vor allem im Bereich der Kinderbetreuung – vor große Herausforderungen, die umfassend und konsequent angepackt werden müssen, mahnt der jugendpolitische Sprecher der CDU, Christian Barrenbrügge.

"Die Medien gaben letzte Woche bekannt, dass die Geburtenzahl in Dortmund spürbar gestiegen sei. Grund genug nachzufragen, was sich dazu im Feld der Kinderbetreuung tut? In den Augen CDU-Fraktion muss hier erheblich nachgesteuert werden, um die Bedarfe zukünftig zu decken", so Christian Barrenbrügge.

Um festzustellen, in welchem Umfang in Dortmund noch mehr in den Aus- und Anbau der Kindertagesstätten getan werden muss, fordert die CDU-Fraktion umgehend eine Elternbefragung ein. Im Frühjahr 2012 wurde zuletzt eine Elternbefragung in Dortmund durchgeführt, die eine Betreuungsquote von etwa 41% ermittelte. In einem Planungspapier der Verwaltung, das bis zum Jahr 2015 ein Handlungsspektrum für das Dortmunder Stadtgebiet aufzeigte, sollte die Quote auf 35% gehoben werden. Dieses Ziel ist derzeit aber noch nicht erreicht.

"Der Bedarf an Kinderbetreuung in 2016 und der kommenden Jahre muss dringend neu erhoben werden, um neue Handlungsziele zu definieren. Die Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien stellt die Erzieher/innen in den Einrichtungen vor weiteren zusätzlichen Herausforderungen. Wenn wir als Kommune für die kommenden Jahre gewappnet sein wollen, dann muss jetzt die Kinderbetreuung noch weiter ausgebaut werden. Denn die jüngsten Gerichtsurteile zeigen, dass Städte im Rechtsstreit um einen Kindergartenplatz erheblich schlechtere Karten haben, da die sogenannten Zumutbarkeitsregelungen nun familienfreundlicher ausgelegt werden. Dortmund benötigt konkrete Zahlen, erweiterte Finanzen und ein zügigeres Umsetzungsprogramm, daher wird die CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss einen Antrag zu einer Erhebung für eine neuere und passgenauere Angebotsquote einbringen", so Barrenbrügge.

Um den heutigen Kleinkindern noch bessere Start- und Bildungschancen für die Zukunft zu geben und, um jungen Eltern oder Alleinerziehenden bessere Angebotsstrukturen bei der Kinderbetreuung in Dortmund zu bieten fordert Barrenbrügge, dass das Thema Kinderbetreuung in Dortmund zu einer größeren Priorität wird. Denn seiner Meinung nach profitiert am Ende die Stadt davon, wenn Kindern in Kitas eine gute Basis geschaffen wird, auf der sie später aufbauen können. Denn auch angesichts einer momentan hohen Arbeitslosenquote in Dortmund kann eine hochwertige Erziehung in frühen Jahren der Grundstock für eine spätere solide Schulausbildung und daraus resultierend eine große Chance sein, um im Berufsleben Fuß zu fassen.
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