CDU: Mehr Bewegungsflächen für Kleinkinder in Dortmund ermöglichen

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Christian Barrenbrügge, Kinder- und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Dortmund
Dortmund: Wambel |
Die finanzielle Lage der Stadt Dortmund ist derzeit angespannt. Etliche Ausgaben werden gerade überprüft und Sparmaßnahmen eingerichtet, um den städtischen Haushalt für das Jahr 2015 zu ermöglichen.
Trotzdem ist die CDU Dortmund am Wohl der Kinder interessiert und möchte bei den Kindern ungern sparen. Die CDU sucht daher neue Lösungen, die Stadt für Kinder und Familien noch lebenswerter zu machen.
Dazu Christian Barrenbrügge, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Dortmund muss als Stadt für Familien mit Kleinkindern weiter an Attraktivität gewinnen. Da dieses in einer Zeit mit sehr begrenzten finanziellen Spielräumen eine Herausforderung ist, sind neue innovative Wege gefragt, die auch mal unkonventionell sein können. Dortmund hat lediglich etwa 60 Spielplätze für Kleinkinder und somit wenig geeigneten und sicheren Bewegungsraum für Kinder. Wir fordern daher die Stadtverwaltung auf zu prüfen, unter welchen rechtlichen und praktischen Bedingungen städtische Kindergarten-Außenflächen an Wochenenden oder späten Nachmittagen geöffnet werde können, um auch dann für spielende Kinder zur Verfügung zu stehen.“
Mit dieser Maßnahme, wenn sie denn kommt, könnte ohne nennenswerte Investitionen eine sprunghafte Vergrößerung der Bewegungslandschaft erzielt werden. Die CDU ist sich im Klaren, dass so ein Weg auch Risiken birgt, aber auch Chancen in ihm liegen. „Zum einen findet schon heute oftmals eine Inbesitznahme von KITA-Flächen von Kindern und Jugendlichen nach Kita-Schließung am Nachmittag statt, wenn diese über Zäune und Mauern auf die KITA-Schaukeln und Spielflächen stürmen. So wäre mit diesem grundsätzlichen Schritt nur eine Legalisierung der Realitäten verbunden. Zum anderen sind Haftungstechnische Belange nicht zu vernachlässigen, aber mit einem Betreuersystem, wie es schon heute erfolgreich bei städtischen Spielplätzen mit den Spielplatzpaten funktioniert, könnte man an geeigneten exemplarischen Modelleinrichtungen den Praxistest für eine noch bewegungsfreudigere Stadt wagen“, so Barrenbrüge abschließend.
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