„Eigentlich sind wir ja zufrieden“ // SPD-Nachbarschaftsgespräche im Quartier an der Geßlerstraße

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Beim AWO-Frühstück im ZWAR-Zentrum Südost starteten die drei Politiker Udo Dammer (6.v.l.), Heinz-Dieter Düdder (7.v.l.) und Volkan Baran (8.v.l.) ihre Nachbarschaftsgespräche im Dogewo21-Quartier an der Geßlerstraße in der Gartenstadt-Nord. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: ZWAR-Begegnungszentrum Südost/Gartenstadt |

Zu Nachbarschaftsgesprächen besuchten Udo Dammer (SPD), Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt-Ost, und die beiden SPD-Ratsmitglieder Heinz-Dieter Düdder und Volkan Baran das Quartier in der Geßlerstraße.

„Eigentlich sind wir ja zufrieden“, lautete unisono die Botschaft beim AWO-Frühstück im ZWAR-Zentrum Südost/Gartenstadt. Angesprochen wurden Kleinigkeiten im Wohnumfeld, etwa die Reparatur der Bürgersteig-Plattierung, die defekte Parkplatz-Beleuchtung an der Begegnungsstätte und vermisste Querungshilfen am Zugang zum Nahversorgungszentrum.

Briefkasten wird schmerzlich vermisst

Schmerzlich vermisst wird indes ein Briefkasten. Udo Dammer konnte zudem eine gute Nachricht verkünden: „Die Querungshilfen hat die Bezirksvertretung am 24. Januar vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung beschlossen“. Und um die Parkplatzbeleuchtung kümmert sich der Vermieter, die Wohnungsgesellschaft Dogewo21.

Die anschließende Führung durch das Quartier in der nördlichen Gartenstadt übernahmen Kerstin zur Horst (Unternehmenskommunikation), Heiko Bahn (Bestandsmanagement) und Gero Scheebaum (Technik) von der Dogewo21.

„Hier kann man es aushalten“, stellte Volkan Baran fest. Die Politiker waren u.a. von den Mietergärten und der Klön- und Spielecke in der Unterwaldener Straße angetan.
Die gute Wohnqualität bestätigt sich auch in Zahlen. „Bei 1483 Wohnungen sind zurzeit sechs Wohnungen zur Vermietung anstehend. Die Mieterfluktuation im Bereich der Unterwaldener Straße liegt mit 4,75 % deutlich unter den 6,74 % in unserem Gesamtbestand in ,Wambel' (so benennt die Dogewo21 ihr Quartier dort; Anm. d. Red.). Auch die Durchschnittsmiete von 5,16 Euro monatlich kalt kann sich sehen lassen“, berichtete Frau zur Horst.

Nachbarschaftsagentur ist Sahnehäubchen

Sahnehäubchen im Quartier ist die Nachbarschaftsagentur in der Geßlerstraße 2. Im Rahmen des Landesprojektes „Altengerechte Quartiere“ sind Dogewo21, Stadt Dortmund und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH daran beteiligt, das Miteinander und das nachbarschaftliche Engagement zu verstärken und zu unterstützen.

Die Agentur wird geleitet von Carola Wagener-Ernst vom Diakonischen Werk. Neben den Klassikern für Senioren wie Zumba light und Anti-Sturz-Training, Nordic Walking, einer Gesundheitsberatung und einem Nachbarschaftscafé gibt es auch Angebote für Familien wie die Eltern-Kind-Gruppe „Griffbereit“ (Altersgruppe 1 bis 3 Jahre) und für Kinder wie den wöchentlichen Besuch des Spielmobils von Dogewo21 und den Easy-English-Club für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS).

In Kürze startet in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro ein Computerkurs für Senioren. „Gerade mit der zunehmenden Digitalisierung wie Terminvergabe Bürgerdienste oder Kontostandsabfrage beim Kreditinstitut ist es wichtig, die Senioren mit der Technik und den Sicherheitsaspekten vertraut zu machen“ begrüßte der örtliche Ratsvertreter Heinz-Dieter Düdder das Angebot. Gemeinsam mit Udo Dammer setzt er sich für eine nachhaltige Finanzierung ein.
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