Flüchtlinge ziehen nicht vor Mitte März ins Wickeder Containerdorf ein

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Auf dem hier rot markierten Parkplatz-Areal westlich des Sportplatzes Morgenstraße wird die mobile Flüchtlings-Unterkunft gebaut.
Dortmund: Sportplatz Morgenstraße |

Anwohner haben am Samstag (10.1.) versucht, den Beginn erster vorbereitender Arbeiten für die geplante mobile Flüchtlings-Unterkunft am Sportplatz Morgenstraße zu verhindern, die Polizei musste die Situation vor Ort klären.

AWO übernimmt Trägerschaft der Flüchtlings-Unterkunft


In den nächsten Tagen, so Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka, sollen nun die Anschlüsse zur Ver- und Entsorgung verlegt werden und die Auftragsvergabe erfolgen, damit die Container fürs Asylbewerber-Heim aufgestellt werden können. Das dürfte wegen des Ausschreibungsverfahrens zur Containeraufstellung voraussichtlich allerdings erst Mitte März seinen Betrieb aufnehmen. Träger der Einrichtung für bis zu 150 Flüchtlinge wird der AWO-Unterbezirk Dortmund sein.

Sobald die Einrichtung bezugsfertig ist, wird diese auch belegt, damit Notquartiere in Dortmund, etwa in Turnhallen, aufgelöst werden können. „Kurz vorher wollen wir Interessierten und Anwohnern die Gelegenheit bieten, sich die Wohneinrichtung anzusehen“, so Czierpka.

"Kleine Runde" tagt am 20. Januar in Sachen Hilfeleistung


Am 20. Januar wird zudem erstmals die von der Bezirksvertretung Brackel initiierte „Kleine Runde“ tagen, in der rund 15 Akteure aus Wickede helfen wollen, die Arbeit der fast 50 Freiwilligen in der „Großen Runde“, die sich ehrenamtlich um die Flüchlinge kümmern wollen, zu koordinieren. Hierbei geht es etwa um Sprachkurse für erwachsene Asylbewerber, deren Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Sammlungen für Bekleidung und Spielsachen sowie um Angebote vom Spaziergang über den gemeinsamen Einkauf bis zum Kochen. „Fast täglich gibt es neue Hilfsangebote“, so Czierpka.

Beim mittlerweile nachgeholten Ortstermin der Politik mit Anwohnern und Vertretern des Tiefbauamts zur Verkehrslenkung – ein erstes Treffen war wegen befürchteter Störungen durch Rechte kurzfristig abgesagt worden – ging es vor allem um die vorbeugende Problemlösung, bei Fußballspielen auf dem Sportplatz trotz des bebauten Parkplatzes sicherzustellen, dass Grundstückszufahrten nicht zugeparkt werden.
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