Karl Marx: Sein Kapital findet reißenden Absatz

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Das Titelblatt der Erstausgabe aus dem Jahre 1867: Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie.
Dortmund: Das Kapital |

An seinem 200. Geburtstag kann sich der bedeutenste deutsche Nationalökonom und Philosoph Karl Marx über einen reißenden Absatz seines Bestseller "Das Kapital" freuen. Die linke Zeitung junge Welt aus Berlin, die sich selbst ausdrücklich als marxistische Tageszeitung versteht, meldet in ihrer Printausgabe vom 3. Mai 2018, dass das Hauptwerk "Das Kapital" des weltberühmten Philosophen einen kleinen Absatzboom erlebt.

Der Verkauf sei bereits 2017 im Vergleich zum Vorjahr laut der Geschäftsführerin des Karl-Dietz-Verlags, Sabine Nuss, um rund 20 Prozent auf 2.650 Exemplare gestiegen. In diesem Jahr werde wohl ein Zuwachs auf deutlich mehr als 3.000 Bücher erwartet. "Das ist für ein historisches Werk eine immens hohe Zahl, die nur die wenigsten aktuellen wissenschaftlichen Titel erreichen", erklärte Nuss gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

In dem aktuellen Buch "RE: DAS KAPITAL - Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert" in denen sich elf Autorinnen und Autoren (u.a. Hans-Werner Sinn, Sahra Wagenknecht, Elmar Altvater, Robert Misik) jeweils mit dem Werk von Karl Marx auseinandersetzen, weist übrigens John Holloway in seinem Beitrag auf einen interessanten Ansatz bei der Marx-Lektüre hin. Man möge mit dem ersten Satz für die weitere Beschäftigung mit Marx anfangen und nicht mit dem zweiten: "Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine `ungeheure Warensammlung`, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware."


https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kapital
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