Klausur der SPD Körne // Mehr Mittel für die Gehwege im Ort

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Zur traditionellen Klausurtagung trafen sich wieder die Körner Sozialdemokraten. (Foto: Düdder)

Über aktuelle Körner, aber auch über bundespolitische Themen hat der SPD-Ortsverein Körne auf seiner Jahresklausur diskutiert.

Verstärkte Anstrengungen für das betreute Wohnen zu Hause mahnte Helmut Feldmann, Vorsitzender der AWO Körne-Wambel, an. Der Zustand von Straßen und Bürgersteigen war ein weiteres Thema. Zur Freude der Teilnehmer berichtete Oststadt-Bezirksbürgermeister Udo Dammer, dass die Bezirksvertretung (BV) Innenstadt-Ost trotz reduzierter Finanzen Mittel für die Gehwegverbesserung einsetzen will.

Zur Finanzsituation der Kommunen wurde hierbei die Verteilung des „Soli“ nach Himmelsrichtung kritisiert. Neben einer allgemeinen Stärkung der Kommunalfinanzen fordert der Ortsverein den Mitteleinsatz aus dem „Soli“ nach regionalem Bedarf.

Verärgert sind die Körner Sozialdemokraten, weil eine von der BV vor rund drei Jahren in Auftrag gegebene Verkehrszählung am Körner Hellweg noch nicht erfolgt ist. Auch der mehrfach gefor-derte und immer noch nicht geplante barrierefreie Ausbau der U-Bahn-Haltestellen am Hellweg und an der B1 sorgte für Unmut. Die BV wurde aufgefordert „intensiv nachzuhaken“.

Ebenfalls auf der Agenda stand das Thema Inklusion. Zur „Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit individuellen Bedürfnissen“ lud Ortsvereinsvorsitzender Heinz-Dieter Düdder dazu ein, das eigene Bewusstsein zu schärfen und unbefangen aufeinander zuzugehen.

In guter Nachbarschaft will sich der Ortsverein weiter dafür einsetzen, die Freizeitmöglichkeiten in Körne für alle Menschen zu verbessern. Bei einer Wanderung im Sommer möchte man Naturschutzprojekte in Körne vorstellen und Vorschläge zur Verbesserung aufgreifen.
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