Linke & Piraten fordern Aufnahme von Wickede ins Projekt „Nordwärts“

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Utz Kowalewski
Dortmund: Wickede | Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN fordert im Rahmen der Beurteilung der ersten Projektphase des Projekts „Nordwärts“ eine Ausweitung der Gebietskulisse. „Wickede gehört zu den 13 besonders benachteiligten Sozialräumen in Dortmund, die im Rahmen der Sozialberichterstattung erkannt wurden. Dass Wickede nicht Teil der Gebietskulisse ist, ist daher unverständlich", äußerte sich der Wickeder Ratsvertreter Utz Kowalewski im Finanzausschuss.

Bisher endet die Grenze des Projektgebietes „Nordwärts“ an der Stadtbezirksgrenze zwischen Scharnhorst und Brackel. Damit ist das vergleichsweise wohlhabende Husen-Kurl noch Teil des Projektes und erhält entsprechende Förderung, während das direkt angrenzende Wickede aus der Förderkulisse ausgeschlossen ist. Gleichzeitig wird ein Straßenbauprojekt wie die OWIIIa, das sich auf dem Stadtgebiet von Wickede und Asseln im Bezirk Brackel erstrecken würde, als „Nordwärts“-Projekt eingestuft, obwohl es sich gar nicht auf der Projektfläche befindet.

„Das ist schon absurd. Die Schaffung einer mautfreien LKW-Trasse vom Logistikzentrum Westfalenhütte bis zur A1, direkt an den Vorgärten von Nord-Wickede und Nord-Asseln entlang, soll offenbar jenseits des lokalen Bürgerwillens durchgedrückt werden. Während andere Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Gebietskulisse sich mit Verbesserungsvorschlägen einbringen können, bleiben die Wickeder mit Verschlechterungsvorschlägen für ihr Wohnumfeld konfrontiert und bleiben auch aus der Bürgerbeteiligung komplett ausgeschlossen", so Kowalewski.
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