Seniorenbeiratswahl: Miteinander von Jung und Alt - Renate Beese kandidiert im Stadtbezirk Brackel

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Renate Beese aus Brackel kandidiert neben fünf Männern als einzige Frau im Stadtbezirk Brackel für den Seniorenbeirat der Stadt Dortmund. (Foto: Renate Beese)

In den vergangenen Tagen haben die Bürgerinnen und Bürger die 60 Jahre und älter sowie seit mindestens sechs Monaten in Dortmund mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, die Unterlagen für die Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt Dortmund erhalten. Diese Interessenvertretung, die für die Dauer von fünf Jahren gewählt wird, ist nicht unwichtig, da sich in diesem Beirat Senioren ehrenamtlich für die Belange ihrer Mitbürger einsetzen und mit ihren Erfahrungen den politischen Gremien wie den Ausschüssen des Rates oder den Bezirksvertretungen beratend zur Seite stehen.

Laut der Stadt Dortmund besteht ein Ziel des Seniorenbeirates aber auch darin, das Miteinander von Jung und Alt in unserer Stadt zu verbessern und zu fördern.

Fünf Männer und eine Frau kandidieren

Neben fünf Männern kandidiert im Stadtbezirk mit Renate Beese aus Brackel auch eine Frau. Für den gesamten Stadtbezirk Brackel können insgesamt drei Mitglieder des stadtweit mit insgesamt 27 Personen besetzten Seniorenbeirates gewählt werden. "Für barrierefreie Verkehrswege, Absenkung der Bürgersteige, barrierefreier Zugang zu allen von Senioren genutzten Gebäuden, genügend Zebrastreifen und Bänke möchte ich mich ebenso einsetzen wie für Anpassung der Preise für Kultur- und Sporteinrichtungen sowie den Öffentlichen Nahverkehr an den Sozialtarif, um die Teilnahme am öffentlichen Leben zu gewährleisten.", umschreibt Renate Beese ihre Motivation für ihre Kandidatur.

Auf die politischen Gremien möchte Beese dahingehend einwirken, dass alte Menschen auch bei Pflegebedürftigkeit möglichst in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. "Als Voraussetzung müssen dringend ausreichend altengerechte, bezahlbare Sozialwohnungen bebaut werden und der Bau weiterer Anlagen für betreutes Wohnen, Altenheime, Hospize und altengerecht umgebaute Großwohnungen für Wohngemeinschaften gefördert werden.", erläutert Renate Beese ihre Zielsetzung. Wichtig sei auch, dass Gelder, die für den Ausbau bzw. Bau von Seniorenbegegnungsstätten geplant sind, nicht den Sparmaßnahmen der Stadt anheim fallen. Am Herzen liegen Renate Beese auch die generationsübergreifende Projekte, die zum guten Verhältnis von Jung und Alt entscheidend beitragen.

Es wird ausschließlich per Briefwahl gewählt. Die Stimmauszählung erfolgt am 20. März 2015. Ein wichtiges Datum, denn Themen des Alterns, des Älterwerdens und des Altseins in unserer Gesellschaft betreffen letztlich früher oder später uns alle.
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