SPD gedenkt jüdischer Opfer der Deportation: 1943 gingen sie von Brackel aus in den Tod

Wann? 01.03.2015 11:00 Uhr

Wo? Gedenktafel am Brackeler Hellweg, Brackeler Hellweg 137, 44309 Dortmund DE
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Die Funktionäre, Mandatsträger und Parteimitglieder der SPD Brackel/Wambel um ihren Vorsitzenden Daniel Behnke (l.) erinnern am 1. März wie im Jahr 2014 anlässlich des Jahrestages an die Juden-Deportation 1943 in Brackel. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Gedenktafel am Brackeler Hellweg |

Anlässlich des Jahrestags ihrer Deportation gedenkt die SPD Brackel/Wambel am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr rund 1000 jüdischen Opfern des Nationalsozialismus.

Sozialdemokratische Funktionäre, Mandatsträger aus Rat und Bezirksvertretung sowie Parteimitglieder legen auch 72 Jahre danach einen Kranz an der 1991 auf Initiative des SPD-Ortsvereins Brackel errichteten Gedenktafel auf dem Edeka-Vorplatz nieder.

Aus dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg waren 1943 rund 1000 Menschen jüdischen Glaubens im damaligen Brackeler Gasthof „Gerold“ am Hellweg zusammengetrieben und dann von Brackel aus per Straßenbahnen zum Bahnhof und von dort weiter per Bahn ins Konzentrationslager Auschwitz und damit in den sicheren Tod deportiert worden.

Die Grünfläche rund ums Mahnmal auf dem Edeka-Vorplatz am Brackeler Hellweg 137, an der Ecke Leni-Rommel-Straße, wird übrigens von den Schülerinnen und Schülern der Fröbel-Schule in Wambel gepflegt.

Link zur städtischen Broschüre "Dortmund in der Nazizeit"
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