SPD Körne klagt über Hängepartien bei gleich diversen Projekten im Stadtteil

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Die Körner Sozialdemokraten warten dringend auf das eigentlich schon zum Sommer versprochene Verkehrsgutachten im Zuge des geplanten Neubaus eines Aldi-Discounters in Körne auf dem Grundstück des heutigen Audi-Zentrums Dortmund am Körner Hellweg 10-12. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Körne |

Vom Aldi-Neubau über diverse Fahrbahn- oder Bürgersteig-Sanierungen auf der Hannöverschen Straße, Am Zehnthof und der Sennestraße bis hin zum barrierefreien Umbau des Container-Standorts am Mannheimplatz beklagt der Vorstand der Körner SPD zurzeit diverse „Hängepartien“ hinsichtlich des Fortschritts bei aktuellen Projekten. „Unbefriedigend“ findet dies Heinz-Dieter Düdder, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.

Für den Bau des neuen Aldi-Discountermarkts auf dem Gelände des Audi-Zentrums am Körner Hellweg sollte eigentlich schon zum Sommer 2015 ein Verkehrsgutachten vorliegen, um die Fragen zur Verkehrsanbindung zu klären (der Ost-Anzeiger und der Lokalkompass berichteten). „Wir stehen bei den Bürgern im Wort, mit ihnen gemeinsam auf Grundlage des Gutachtens über die beste Lösung zu diskutieren. Leider liegt das Gutachten noch nicht vor“, so Düdder.

Auch beim Straßenbau herrscht Stillstand. „Geplant waren für 2015 die Erneuerung der Fahrbahndecke der Hannöverschen Straße zwischen Körner Kreisel und Alte Straße sowie der Straße Am Zehnthof bis zur S-Bahn-Brücke. In beiden Fällen hat sich nichts bewegt. Die Bürgersteig-Sanierung zum Beispiel in der Sennestraße steht auch noch aus“, berichtet Düdder-Stellvertreter und Oststadt-Bezirksbürgermeister Udo Dammer, der sich in intensiven Gesprächen mit der Verwaltung bemüht, die Projekte auf Kurs zu bringen.

Ebenfalls noch nicht umgesetzt ist der Vorschlag aus der Bürgerwerkstatt Mannheimplatz vom April 2014, den Containerstandort dort barrierefrei zu gestalten; die Gespräche mit der EDG laufen noch.

Fortschritte gibt es, so die SPD, indes hinsichtlich der geplanten Aufstellung einer Skulptur am Mannheimplatz durch den Körner Kultur- und Kunstverein (KKK). Laut KKK-Chef und Sozialdemokrat Helmut Feldmann ist zum Jahreswechsel mit einer Bewertung der Künstlerentwürfe durch die Körner Bürger/innen zu rechnen. Hierzu sollen insbesondere die Anlieger am Mannheimplatz eingeladen werden. Nach Information des Ost-Anzeigers haben bis Mitte der 42. Kalenderwoche aber gerade einmal zwei Bewerbungen von Künstlern hierfür vorgelegen.

Nicht zu vergessen: Gespannt warten die Körner Genossen auf die für das vierte Quartal 2015 angekündigten Sachstandberichte der Verwaltung zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahn-Haltestellen und zum Projekt Gartenstadt-Radweg.
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