Do Not Track - die Folgen des Geschäfts mit den Daten

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Im Internet werden eigentlich kostenlose Dienste mit Daten bezahlt, die zum Handelsgut geworden sind. Die Web-Serie Do Not Track macht das Geschäft mit den Daten auf außergewöhnliche Weise anschaulich, findet das CCDo-Bildungszentrum Brackel und rät zum Ansehen.

Diese Website verwendet Cookies – den Hinweis haben sicher die meisten Internetnutzer schon gesehen. Dass jeder Schritt im Internet eine Spur hinterlässt, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Wie aber genau Nutzer verfolgt werden, wie die Datenauswertung funktioniert und wer daran Interesse hat, ist weniger bekannt.
Die Web-Serie Do Not Track hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Tracking für Otto-Normal-Nutzer verständlich aufzubereiten und ein Bewusstsein für die Auswirkungen zu schaffen. Die sieben Episoden mit einer Länge von fünf bis zehn Minuten beschäftigen sich mit verschiedenen Schwerpunkten wie dem Mobiltelefon, sozialen Netzwerken, personalisierter Werbung oder Big Data. Experten erklären die Entstehung und die handfesten Folgen des Geschäfts mit den Daten wie Filterblasen oder Scoring. Spannend dabei ist, dass jeder Einzelne durch eigene Eingaben die von öffentlich-rechtlichen Sendern (u. a. Arte und BR) produzierten Episoden interaktiv gestalten kann und die Mechanismen der Datensammelei so noch anschaulicher werden.
Mit der sehr sehenswerten Serie blickt der Zuschauer in die Welt der Algorithmen und bekommt eine Ahnung, wie schmal der Grat beim alltäglichen Tausch von persönlichen Daten gegen kostenlose Inhalte und Bequemlichkeit ist. Und wer möchte, erhält außerdem noch zahlreiche Tipps zur digitalen Selbstverteidigung.
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Heiko Müller aus Dortmund-City | 23.09.2015 | 11:53  
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