Heimvorteil für 26 Mieter in Asseln: Im Neubau am Dymekeweg ermöglicht DEW 21 umweltfreundliche Stromversorgung

Anzeige
Der Neubau der SW Limberg am Dymekeweg 7-9 liegt gleich hinter dem neuen Drogeriemarkt Rossmann – mitten im Asselner Ortskern. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Neubau Dymekeweg 7-9 |

Als einer der ersten Energieversorger startet die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW 21) jetzt in einem Pilotprojekt in Asseln ein neues Stromversorgungsmodell für Mehrfamilienhäuser.

In einem Neubau des Bauträgers SW Limberg Development am Dymekeweg 7-9 können die Mieter den Strom beziehen, der direkt vor Ort umweltfreundlich über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt wird.

Heimvorteil für Mieter in Asseln


„Bislang konnte der BHKW-Strom lediglich von einem Abnehmer verbraucht oder in das örtliche Netz eingespeist werden“, erklärt Dennis Kobus, Verkäufer bei DEW 21. „Durch unser neues Modell schaffen wir einen Heimvorteil, denn der Strom kann direkt vor Ort von mehreren Abnehmern verbraucht werden. Der restliche Bedarf wird ganz regulär über den Bezug aus dem Stromnetz abgedeckt.“

Innerhalb eines halben Jahres hat DEW 21 dieses Modell eigenständig entwickelt und in SW Limberg einen lokalen Partner gefunden, der seinen Mietern am Dymekeweg eigenerzeugten, umweltfreundlichen Strom zu einem fairen Preis anbieten möchte.

„Durch die Kooperation mit DEW 21 können wir unseren potenziellen Mietern Energieeffizienz bieten, die es in dieser Form bislang noch nicht gegeben hat“, erklärt Ulrich Wiesemann, Projektleiter von SW Limberg.

Die 26 Wohneinheiten für altersgerechtes Wohnen in Asseln werden von einem Blockheizkraftwerk der neuesten Generation versorgt.

„Das BHKW kann im Jahr rund 46 000 kWh Strom bzw. 103 000 kWh Wärme erzeugen. Damit haben wir in der Stromversorgung einen Autarkie-Grad von 60 Prozent“, erklärt Andreas Hölkemann, Leiter Energiemanagement bei DEW 21.

Energie wird eingespart und Kohlendioxid-Ausstoß gesenkt


Großer Vorteil des Einsatzes ist nicht nur die Energieeinsparung, auch der CO₂-Ausstoß wird gesenkt: Etwas mehr als 50 Prozent der CO₂-Emissionen werden im Vergleich zu einer konventionellen Versorgung eingespart.

„Mit diesem Projekt haben wir gemeinsam einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Energieversorgung geleistet“, resümiert Karl-Hermann Richter, Geschäftsführer von Richter Haustechnik, die das BHKW vor Ort installiert haben.

Bis jetzt ist das gemeinsame Projekt zwar erst der Anfang, doch die Beteiligten sind sich sicher, dass insbesondere in Neubauten die Nachfrage nach einer solchen Versorgung zukünftig steigen wird.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.