Inkontinenzveranstaltungen klären über ein Tabuthema auf

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Informierten über Harninkontinenz aus medizischer Sicht: Dr. med. Dietmar Schollähn (links im Bild) und Dr. med Peter Frehse.
Dortmund: Ev Begegnungzentrum an der Johannes Kirche | Zum dritten Mal veranstalteten Akteure aus dem NetzwerkSenioren im Stadtbezirk Brackel und das Seniorenbüro Brackel 2 Vorträge rund um das Thema Inkontinenz im Rahmen der diesjährigen, weltweiten Kontinenz Woche.
20 Interessenten füllten das Wartezimmer der urologischen Praxis der Dres. P.Frehse/D. Schollähn im Ärztecenter der Flughafenstraße 4 in Brackel Mitte Juni (14.06), um sich dort über medizinische Hintergründe der Harninkontinenz bei Männer und Frauen, über Therapiemöglichkeiten und Behandlungsmethoden zu informieren.
Rund 30 Frauen und Männer besuchten eine Woche später am Mittwoch (21.06.) die Veranstaltung des Ev. Abendkreises im Begegnungszentrum Wickede neben der Johannes Kirche, Wickeder Hellweg 82-84:
Referentin Cevriye Agca vom gleichnamigen Sanitätshaus AGCA aus Dortmund- Eving stellte geeignete Hilfsmittel und deren Anwendung vor und beantwortete ausführlich viele Fragen der Teilnehmenden zu einem nach wie vor heiklen Thema, über das in der Regel selten bis gar nicht öffentlich gesprochen wird.
Alle Veranstalter und Referenten zeigten sich sehr zufrieden über das Interesse an den beiden Veranstaltungsnachmittagen und wollen auch in Zukunft in geeigneter Weise mit dazu beitragen, dass das Tabuthema Inkontinenz mehr und mehr bröckelt. Einen ersten Schritt machte dabei der Abendkreis der Ev. Kirchengemeinde auf Initiative des Seniorenbüros und mit Unterstützung des Sanitätshauses AGCA:
Zukünftig werden auf den Toiletten im Ev. Begegnungszentrum neben den üblichen Reinigungsmitteln auch Vorlagen bereit liegen, die im Bedarfsfall genutzt werden können. Damit wird dem Argument vieler betroffener Zeitgenossen, sie könnten aufgrund ihrer Harninkontinenz an Veranstaltungen nicht teilnehmen, hoffentlich wirksam entgegen getreten. Das Seniorenbüro Brackel und alle Mitveranstalter aus dem Brackeler NetzwerkSenioren wünschen sich, dass das Beispiel aus Wickede in anderen öffentlichen Einrichtungen Schule macht. Schließlich kann es jede und jeden eines Tages treffen.
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