Neues Herzzentrum Westfalen stärkt die medizinische Versorgung in der Region

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Im Hybrid-Herzkatheterlabor im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus in Brackel versammelt (v.l.n.r.): Oberarzt Dr. Hamid Naraghi Taghi Of (Bergmannsheil), Geschäftsführer Michael Kleinschmidt (Klinikum Westfalen), die Leitenden Oberärzte Dr. Daniel Oswald und Dr. Björn Plicht (beide Knappi), Kardiologie-Chefarzt Prof. Dr. Thomas Buck (Knappi) und Direktor Prof. Dr. Justus Strauch (Bergmannsheil). (Foto: Klaus-Peter Wolter)
Dortmund: Knappschaftskrankenhaus |

Im Herzzentrum Westfalen haben sich starke Partner zur Optimierung der Versorgung von Patienten in der Region zusammengeschlossen.

Das Knappschaftskrankenhaus Dortmund in Brackel bietet an der Klinik für Kardiologie eine hochmoderne Herzkatheter-Ausstattung und besondere personelle Kompetenz, das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum zusätzlich eine Herzchirurgie mit erfahrenen Operateuren. Gemeinsames Ziel ist insbesondere die umfassende Versorgung von Patienten mit Herzklappen-Erkrankungen.

Die enge Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum erfolgt unter dem gemeinsamen institutionellen und organisatorischen Dach des Herzzentrum Westfalen. Die Herzchirurgie des Universitätsklinikums behandelt alle Patienten, die herzchirurgische Operationen benötigen (Bypass-OP, Klappen-OP, Aorten-OP u.a.).

Das Herzzentrum ist auch Herzklappenzentrum für katheter-basierte Herzklappenbehandlung wie MitraClip (erfolgt schon heute im Hybrid-OP in Brackel) und TAVI (erfolgt schon heute im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum). In Koordination mit der Bochumer Herzchirurgie sollen zukünftig mit permanenter herzchirurgischer Präsenz auch TAVI-Eingriffe im Hybrid-OP des Dortmunder Knappschaftskrankenhauses möglich werden.

Die Zusammenarbeit ermöglicht die sichere Indikationsstellung durch das gemeinsame Herzteam des Herzzentrums Westfalen, optimale Prozessqualität durch zertifizierte Behandlungsabläufe und optimale Versorgung durch integrierte kardiologische und herzchirurgische Kompetenz. Das Integrierte Netzwerk vermeidet Doppeluntersuchungen und beschleunigt Behandlungsprozesse. Im Blickpunkt steht dabei auch die optimale Anbindung der ambulanten oder stationären Anschlussheilbehandlung sowie von ambulanten Nachsorgeuntersuchungen.
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