Praktische Hilfe im Internationalen Sprachcafé im MUK Güntherstraße // IBB-Fortbildung für ehrenamtliche Helfer

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Seit August 2015 gibt es das Internationale Sprachcafé im MUK Güntherstraße am Rande der Oststadt. Flüchtlinge und Zugewanderte aus der EU zählen zu den Besuchern an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat. (Foto: Günther Schmitz)
 
Ein kleines Team von Ehrenamtlichen rund um Susanne Requardt (5.v.l.) organisiert den offenen Treffpunkt des Internationalen Sprachcafés im MUK Güntherstraße, den Hildegard Azimi-Boedecker (r.) vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund am Dienstag besucht hatte. (Foto: Mechthild vom Büchel)
Dortmund: Musik- und Kulturzentrum (MUK) Güntherstraße |

"Unsere Aufgabe hat sich verändert: Am Anfang - im Herbst 2015 - ging es
Neu-Zugewanderten um die wichtigsten Grundbedürfnisse wie zum Beispiel
warme Kleidung. Inzwischen wohnen viele in eigenen Wohnungen und nun
rücken Fragen zur Arbeit und Integration in den Mittelpunkt."

Das sagt Susanne Requardt, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Internationalen Sprachcafé im Musik- und Kulturzentrum (MUK) Güntherstraße, immer auch nah an den Sorgen der Flüchtlinge und der aus europäischen Ländern zugewanderten Café-Besucher. Sie ist eine der ersten Absolventinnen der Fortbildung DoKuMente, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB) ab Montag, 9. Januar, bereits zum zweiten Mal anbietet (mehr dazu weiter unten).

Das Internationale Sprachcafé öffnet seit August 2015 an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat seine Türen im MUK am Rande der Oststadt.

"Die Zugewanderten möchten ihre neu erworbenen Deutsch-Kenntnisse gern in der Praxis anwenden", berichtet Ehrenamtlerin Requardt beim Pressetermin im MUK, bei dem der Verein IBB, vertreten durch Hildegard Azimi-Boedecker, das Internationale Sprachcafé als gelungenes Beispiel für ehrenamtliches Engagement präsentierte und dabei gleich noch einmal für seine jetzt neu startende Qualifizierungsreihe warb.

Mit Unterstützung der Caritas Dortmund gegründet wird das Café im MUK inzwischen von sechs ehrenamtlich Mitarbeitenden geleitet, die indes noch weitere
Unterstützerinnen und Unterstützer suchen. Das Hintergrundwissen aus der
Qualifizierungsreihe des IBB e.V. erweist sich für die Helfer/innen, so ihre Erfahrung, als höchst nützlich. Sie wissen mehr über die Herkunftsländer der Zugewanderten und über die Rahmenbedingungen der Integration.

Neue Fortbildungsreihe startet im Reinoldinum

Ab 9. Januar bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, ansässig an der Bornstraße 66, im Reinoldinum in der Innenstadt die nächste Qualifizierung DoKuMente. Die Ausbildung für angehende Dortmunder interkulturelle Mentoren richtet sich an Ehrenamtliche, die sich in der Arbeit mit Flüchtlingen und EU-Zugewanderten engagieren möchten. Die Fortbildung DoKuMente wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und ist dadurch kostenlos. Für Kurzentschlossene sind noch wenige Plätze frei. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 0231-952096-0 oder online auf der IBB-Homepage www.ibb-d.de.



Über das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund:

-Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit.
- Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB.
- Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. 2011 erhielt das IBB den „Einheitspreis 2011 – Bürgerpreis der Deutschen Einheit“ von der Bundeszentrale für politische Bildung.
- Das IBB Dortmund betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.
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