Rollatorentraining für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und bei der Nutzung von Bus und Bahn

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Über aufmerksanes Warten an der Haltestelle...
Dortmund: Ev. Begegnungszentrum an der Johanneskirche Wickede |

„ Rollator anheben, mit den Vorderrädern zuerst in den Bus, Bremse feststellen wenn der gesamte Rollator steht, an den Türgriffen beim Einsteigen festhalten, Bremse wieder lösen, danach einen sicheren Platz nach Abstellen des Rollators aufsuchen“ und anschließend das Prozedere noch einmal beim rückwärtigen Aussteigen.

So lauteten in der Regel die Kurzanweisungen von Ralf Becker, Mitarbeiter der DSW21 am Donnerstag, (09.06) auf dem Parkplatz des ev. Begegnungszentrums an der Johannes-Kirche in Dortmund-Wickede.
Mehr als 15 Mal wurde das individuelle Ein- und Aussteigen, nach einer kurzen, allgemeinen Einführung zum Verhalten an der Bushaltestelle und der zielgerichteten Kontaktaufnahme zum Fahrer hinsichtlich des beabsichtigten Mitfahrens, eingeübt.

Im Anschluß konnten von den Teilnehmenden oder ihren Angehörigen noch Fragen gestellt und Alltagserfahrungen mit dem Rollator geschildert werden, bevor es danach zur ca. einstündigen Rollatorenwanderung, geführt vom Wanderwart des SGV Wickede/Asseln, Volker Glockner, Richtung Pleckenbrinksee ging.
Parallel hierzu waren die Nichtwanderer zu Kaffee und Kuchen von der Frauenhilfe West liebevoll vorbereitet im Begegnungszentrum eingeladen.
Dabei erhielten sie vom örtlichen Bezirksbeamten Polizeihauptkommissar Gerd Guse und von Sevrije Agca und ihrem Mitarbeiter vom gleichnamigen Sanitätshaus Agca wichtige Informationen zum Umgang mit dem Rollator im Alltag, z. B. beim Einkaufen.
Vielfach musste leider festgestellt werden, dass die Rollatoren in ihrer Höhe nicht richtig eingestellt waren, was nicht selten zu Schulter- und Rückenschmerzen bei der jeweiligen Besitzerin führte. Glücklicherweise konnte mit wenigen fachkundigen Handgriffen das Problem schnell gelöst werden und eine viel entspanntere und aufgerichtetere Körperhaltung war daraufhin schon nach kurzer Zeit unverkennbar.
Dass es auch bei Rollatoren Gewichts- und Qualitätsunterschiede gibt wurde ebenso vorgestellt wie notwendiges Zubehör für die Nutzung im Alltag.
Nach einer Stunde konnten die eintreffenden Wanderer sich ebenfalls bei Kaffee und Kuchen stärken und ihrerseits Fragen zum Rollator stellen oder kleinere Probleme benennen.

Die Leiterin der Frauenhilfe Marion Hugo, Britta Martin, verantwortliche Mitarbeiterin für die Seniorenarbeit in der Ev. Kirchengemeinde Wickede, Ursel Kuhnert, Vorsitzende des SGV Wickede/Asseln und Thomas Brandt von Seniorenbüro Brackel waren sich nach der mit mehr als 50 Besucherinnen und Besucher starken Veranstaltung einig, dass ein derartiges Angebot im Stadtbezirk Brackel durchaus wiederholt werden sollte.
Dies nicht zuletzt auch aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Rollatorenfahrerinnen und –fahrer in den nächsten Jahren weiter ansteigen und somit unser Stadt– und Straßenbild noch stärker als bislang prägen wird.
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