"Woche für das Leben" ab dem 25. September im Knappschaftskrankenhaus Dortmund in Brackel und am Phoenix-See in Hörde

Wann? 25.09.2017 18:00 Uhr

Wo? Knappschaftskrankenhaus, Am Knappschaftskrankenhaus 1, 44309 Dortmund DE
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Hauptgeschäftsführer Andreas Schlüter, Brustkrebs-Pflegeexpertin Karin Meininghaus und Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer, Ärztlicher Direktor und Leiter des Krebszentrums, stellten seitens des Klinikums Westfalen das Programm der "Woche für das Leben" vor. (Foto: Wolter)
Dortmund: Knappschaftskrankenhaus |

Mit der Diagnose Krebs werden in Deutschland pro Jahr etwa 500.000 Menschen neu konfrontiert. „Das Klinikum Westfalen möchte Krebskranken und ihren Angehörigen Mut machen“, so Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer des Krankenhausverbundes unter dem Dach der Knappschaft. Deshalb organisiert das Klinikum Westfalen eine „Woche für das Leben“ vom 25. bis 30. September mit Vorträgen im Knappschaftskrankenhaus Dortmund in Brackel und einem Aktionstag am Phoenix-See in Hörde.

Das Krebszentrum (Cancer Center) ist einer der zentralen Bausteine des Klinikums Westfalen. Es wurde 2010 als erstes onkologisches Zentrum in NRW überhaupt zertifiziert. „Hier wird der Verbundgedanke, der die Philosophie unseres Unternehmens ausmacht, in ganz besondere Weise über Standorte hinweg gelebt“, betont der Hauptgeschäftsführer. „Längst nicht jeder bösartige Tumor bedeutet heute dank der Fortschritte bei Früher-kennung, Diagnostik und Therapie zwingend auch eine düstere Prognose“, so Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer, Ärztlicher Direktor des Klinikums Westfalen und Leiter des Krebszentrums.

Am Klinikum Westfalen arbeitet für die optimale Therapie in jedem Einzelfall ein starkes interdisziplinäres und interprofessionelles Team von Anästhesiologen, Chirurgen, Gynäkologen, Internisten, Onkologen, Pneumologen, Radiologen, Urologen oder Strahlenmedizinern, sowie von Atemtherapeuten, Ernährungsberatern, Labormitarbeitern, MTRAs, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und vielen weiteren Mitarbei-tern, die direkt oder indirekt an einem umfassenden Behandlungsprogramm beteiligt sind.

"Anteilnahme ist für Krebspatienten ganz besonders wichtig"

Aus diesem Kreis ging auch die Initiative dazu hervor, über stationäre und ambulante Angebote sowie Engagement in der Nachsorge hinaus etwas für Betroffene zu tun und die positive Botschaft zu unterstützen, dass man Krebs heute in vielen Fällen überleben oder aber viele Jahre gut damit leben kann. „Anteilnahme ist für Krebspatienten in vielen Fällen ganz besonders wichtig“, schildert Karin Meininghaus. Die Pflegeexpertin für Brustkrebsfälle hat engen Kontakt zu Patientinnen und zu Selbsthilfegruppen.

Aus solchen Erfahrungen heraus entstand die Idee für die "Woche für das Leben". Von Montag bis Freitag warten täglich Informationen und Beratung zu Krebserkrankungen durch Vorträge und ergänzende Angebote, wie Gespräche mit Selbsthilfegruppen, Ernährungsberatung und vieles mehr. Am Montag geht es insgesamt um Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen, am Dienstag um den Darmkrebs, am Mittwoch um die Lunge, am Donnerstag um Brustkrebs und am Freitag um Prostatakrebs.

Am Samstag, 30. September, dann schließt der Aktionstag am Phoenix-See die Themenwoche ab. „Der Phoenix, der sich aus der Asche erhebt, ist ein tolles Symbol für den hoffentlich erfolgreichen Kampf gegen den Krebs, bei dem wir unsere Patienten begleiten“, erläutert Karin Meininghaus. Ab 11 Uhr sind Patienten, Angehörige und alle, die sich solidarisieren möchten, aufgerufen, eine Runde um den Phoenix-See zurückzulegen – ganz egal in welchem Tempo – und danach Angebote auf der Kulturinsel von Beratungen über Verpflegungsangebote, Quiz, eine Tombola und eine ab-chließende Solidaritätsaktion zu nutzen.

Nur für die Phoenixsee-Runde bittet das Klinikum Westfalen um Anmeldungen bis zum 31. August und um Überweisung eines Startgeldes in Höhe von 6 Euro. Darin ist neben Aktions-Shirt, Tombola-Teilnahme und den Getränken auf der Runde auch ein Spendenbeitrag enthalten. Spenden und Erlös gehen an örtliche Selbsthilfegruppen.
Andreas Schlüter: „Wir hoffen, dass am Ende ein Unterstützungsbeitrag für Krebs-Selbsthilfegruppen zu-sammen kommt, die uns in unserem Bemühen um unsere Patienten helfen, und denen wir so vielleicht bei ihrem Engagement etwas helfen können.“


Das Programm der "Woche für das Leben" im Detail

Montag, 25. September, 18 Uhr
„Strategien gegen den Krebs -Kurzvorträge zu Diagnostik und therapeutischen

Möglichkeiten in einem modernen Krebszentrum“
Referenten: Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer, Priv.-Doz. Dr. Jens Rodenwaldt, Dr. Peter Ritter, Dr. Heidemarie Tonscheidt

Dienstag, 26. September, 18 Uhr
„Darmkrebs – Vorbeugung, Symptome, Heilungschancen“
Referent: Prof. Dr. Thomas Griga

Mittwoch, 27. September, 18 Uhr
„Lungenkrebs – Risiken meiden, Erkrankung früh erkennen und konsequent bekämpfen“
Referent: Dr. Simon Wang

Donnerstag, 28. September, 18 Uhr
„Brustkrebs - Früherkennung und moderne Therapien für gute Lebensperspektiven“
Referent: Dr. Frank B. Schmolling

Freitag, 29. September, 16.30 Uhr
„Prostatakrebs – moderne Behandlungskonzepte für Heilung und gute Lebensqualität“
Referent: Dr. Stefan Orth

Alle Vorträge finden statt in den Vortragssälen des Knappschaftskrankenhauses Dortmund, Am Knappschaftskrankenhaus 1, in Brackel. Der Eintritt ist frei.

Phoenix-Aktionstag

Aktionstag und Themenwoche wollen Krebskranken Mut machen. Im Mittelpunkt steht am Samstag, 30. September, der Aufruf, eine Runde um den Phoenix-See in Hörde zurück zu legen - ganz egal in welchem Tempo.

- 11 Uhr Start zur Phoenixrunde
- anschließend Verpflegung und Informationen auf der Kulturinsel
- 13 Uhr Tombola
- anschließend Luftballonstart als Solidaritätsbekundung mit Krebskranken

Teilnehmer bitte vorher bis zum 31. August anmelden. Der Anmeldebeitrag von 6 Euro ist zu überweisen an Klinikum Westfalen GmbH, IBAN: DE04 4415 2370 0000 0474 72, Verwendungszweck: Phoenixrunde. Rückfragen unter Telefon 0231-9221734. Anmeldung mit Namen, Konfektion und Telefon bitte per Mail an jan.heymink@klinikum-westfalen.de.
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