Badminton: Lena Seibert erstmals für Deutschland im Einsatz

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Lena Seibert, Yvonne Li, Judith Petrikowski
 
U15 + U17 Team bei der Nationalhymne
Dortmund: Immanuel-Kant-Gymnasium | "Better late than never!"

Da ich wegen meines Urlaubs weder das Länderspiel sehen noch zeitnah darüber schreiben konnte, gibt es verspätet einen Bericht, dessen Inhalt im Wesentlichen von Lenas Eltern gestaltet wurde.

Gemeinsames Training vor dem Wettkampf

Nachdem das deutsche Nationalteam am Abend des 28.08. bereits eine erste Trainingseinheit absolviert hatte, stieß am Donnerstag früh das dänische Nationalteam hinzu.

Gemeinsam wurde trainiert- und zwar miteinander und nicht gegeneinander.

Einmal mit Spielern aus einer anderen Nation zu trainieren, ist schon etwas Besonderes und hinterlässt einen bleibenden Eindruck für die Beteiligten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging jedes Team seinen eigenen Weg, um sich auf das Länderspiel vorzubereiten.

Wettkampf

Vor den ersten Begegnungen liefen die U15 und U17 Mannschaften beider Nationen zur Vorstellung der Spieler in die mit Zuschauern gut gefüllte Halle ein und es folgten die Nationalhymnen.

Kommentar von Lenas Mutter Katrin: "Das geht ganz schön unter die Haut, wenn die deutsche Nationalhymne gespielt wird und alle aufstehen!"


Nachdem beide Teams ihre Teamsprüche präsentiert hatten, ging es los.

Lena und ihre Doppelpartnerin Judith Petrikowski gingen gleich als erstes Team aufs Feld.

Gegen ihre Gegnerinnen Julie Dawall Jakobsen /Sara Lundgaard lieferten Judith und Lena ein tolles Spiel ab, standen am Ende aber mit leeren Händen da.

Das Endergebnis 11-21 12-21 lässt eine einseitige Partie vermuten, doch so war es beileibe nicht.

In der sehr spannendenden Partie gingen zahlreiche ausgeglichene lange Ballwechsel leider meist positiv für die Däninnen aus.

Dänemark insgesamt zu stark für das deutsche Team

Die in fast allen Belangen überlegene dänische Nationalmannschaft gewann das Länderspiel mit 6:1, einzig Yvonne Li aus Hamburg konnte den Ehrenpunkt gegen Sara Lundgaard im Einzel erkämpfen.

Im Anschluss an das Länderspiel gab es für alle Spieler beider Teams einen italienischen Abend mit Pizza und Nudeln in der Halle.

Internationaler Langenfeld-Cup

Freitag früh fuhr der dänische Teambus vor und man trat gemeinsam die Reise zum Internationalen Langenfeld Cup an.

Dort ging es für Lena dann am späten Nachmittag mit dem Mixed weiter.

Trotz eines knappen Gewinns des 1.Satzes (22-20) an der Seite ihres Partners Markus Hennes gegen die Belgier Jurgen Voet/Lotte Derudder endete die Begegnung mit einem Sieg für die Belgier, die die folgenden Sätze mit 21-15 und 21-17 für sich entscheiden konnten.

Im Doppel trat Lena erneut mit ihrer Partnerin Judith an.

Nach einer sehr konzentrierten Leistung in Runde 1 gegen die Französinnen Lucie Cael/Yaelle Hoyaux mit 21-18 21-16 schafften Lena und Judith den Sprung in die zweite Runde.

Dort warteten die an 3 gesetzten Däninnen Irina Andersen/Amalie Hansen, denen sich Lena und Judith mit 17-21 18-21 leider knapp geschlagen geben.

Dennoch war es vermutlich das beste Spiel der Beiden, denn man konnte eine deutliche Leistungssteigerung zum Länderspieleinsatz beobachten.

Am Ende soll Lena, nach ihrem Eindruck am Ende ihres ersten -und hoffentlich nicht letzten- Einsatzes für die Deutsche Nationalmannschaft befragt, zu Wort kommen:

"Toll, mal gegen andere Spieler aus anderen Ländern zu spielen, das
macht riesig Spaß."

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