DSV Blind Gewinnt e. V.' Psychothriller beim Revierderby

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Patrick Schneider warf drei mal 180 und krönte seine Leistung mit einem 13-Darter
Dortmund Innenstadt-Ost: Der sechste Spieltag der Bundesliga Nord des Deutschen Dart Verbandes in Bochum war nichts für schwache Nerven. Mit Justin Webers, Christian Soethe und René Eidams fehlten Blind Gewinnt gleich drei Stammspieler. Mit entsprechend geänderter Aufstellung traten die Dortmunder um Punkt 12:00 Uhr gegen den Lokalrivalen und Tabellenzweiten 1.DSC Bochum 1982 an. Schon in den ersten beiden Einzeln knisterte die Luft. Patrick Schneider startete mit einem 14-Darter und gewann sein Spiel souverän mit 3:1. Bei Arman Ertür sah es mit einer 2:0 Führung nach einem klarem Sieg aus, aber er verlor sein Match noch mit 2:3. Und so ging es weiter. Der Zwischenstand nach acht Einzelspielen lautete 4:4. In den Doppeln musste die Entscheidung fallen, aber es kam anders. Arman Ertür und Andreas v. d. Heyden setzten im ersten Spiel mit einem klaren 3:0 eine Duftmarke, aber das Spiel von Christian Goebel und seinem Partner Thomas Treczka ging 1:3 verloren – wieder Gleichstand. Karsten Schmuck und Carsten Heller machten es im darauffolgenden Spiel besonders spannend. Nach einem 0:2 Rückstand kamen sie noch auf 2:2 heran, verloren dann aber doch 2:3 . Patrick Schneider und Maik Böckamp gewannen dann im letzten Spiel klar mit 3:0. Endstand der Partie: 6:6. „Das war ein echter Nervenkrieg,“ stöhnte Teamchef Winni Hartmann, „ein wirklich hart erkämpfter, aber mehr als verdienter Punkt. Wenn man beachtet, dass wir nach Sätzen 26:21 vorne liegen, dann kann ich nur sagen: Da war mehr drin.“
Um 14:30 Uhr startete das Duell gegen Vikings Berlin. Und als hätten die Spieler und Zuschauer nicht schon genug Spannung gehabt, verlief das Spiel nach der selben dramatischen Inszenierung. Im Gleichschritt gewannen und verloren beide Teams ihre Spiele, so dass es nach den Einzeln wiederum 4:4 hieß. Die Spannungskurve ging auch in den Doppelspielen nicht nach unten. 5:5 der Spielstand nach den ersten beiden Duellen. Patrick Schneider mit Maik Böckamp, sowie Karsten Schmuck und Carsten Heller sollten es nun richten. In packenden Sätzen mussten sich aber beide Teams den Berlinern unglücklich und knapp mit 2:3 geschlagen geben, so dass am Ende das Match mit 5:7 verloren ging. „Dart kann so grausam sein,“ resümierte Winnie Hartmann. „Wir haben wirklich eine phantastische Leistung abgeliefert, aber leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Nun gilt unsere ganze Konzentration dem nächsten Spieltag. Am 11. April spielen wir in Goch gegen den DSC Goch und den Hamburger Sportverein e. v.. Beide haben wir im Januar zu Gast gehabt und Beide haben wir geschlagen. Das ist auch am 11. April unser Ziel.“
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