Rennverein verkauft Grundstück und bestätigt Präsident Andreas Tiedtke

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Andreas Tiedtke, Präsident des Dortmunder Rennvereins, wurde im Amt bestätigt. (Foto: Marc Rühl)
Dortmund: Galopprennbahn Dortmund |

Mit großer Mehrheit ist Andreas Tiedtke auf weitere drei Jahre als Präsident des Dortmunder Rennvereins in seinem Amt bestätigt worden.

Gleichzeitig leitete der Verein auf seiner Mitgliederversammlung auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel eine deutliche Verjüngung des Vorstands ein. Mit dem erst 30-jährigen Dr. Thomas Himmelmann verstärkt ein Fachanwalt für Steuerrecht und begeisterter Galoppsportfan von jungen Jahren an die Führung des Vereins, der 1886 gegründet wurde. In ihren Ämtern bestätigt wurden die Vizepräsidenten Manfred Ostermann und Dr. Werner Himmelmann sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Michael Müller und Karl-Joachim Neuhaus.

Sechs Millionen Euro

Neben den Wahlen stand bei der Mitgliederversammlung natürlich der geplante Grundstückskauf im Mittelpunkt. Im März hat der Rennverein auf einer außerordentlichen Versammlung beschlossen, ein rund 30.000 Quadratmeter großes Areal zur Bebauung zu verkaufen. Mit dem geplanten Erlös von sechs Millionen Euro soll der Verein entschuldet und in die Zukunft des Galoppsports in Dortmund investiert werden.

Wie wichtig der Verkauf des Geländes für das Bestehen der Rennbahn ist, unterstrich Wirtschaftsprüfer Dr. Michael Kohler. Er berichtete, dass dem Rennverein für das Geschäftsjahr 2016 ein uneingeschränktes Testat gegeben werden konnte. Erstmalig seit vielen Jahren sei auch nachhaltig investiert worden. Die Investitionssumme betrug 143.000 Euro und wurde im Wesentlichen in technische Anlagen, Maschinen und Maßnahmen zur Sicherheit von Pferden und Zuschauern verwandt.

Wahrscheinlich kein Trainingsbetrieb mehr möglich


Der Trainingsbetrieb mit derzeit 26 Pferden muss als Konsequenz des Verkaufs in der jetzigen Form allerdings eingestellt werden. Auf der Versammlung wurde diskutiert, ob es Alternativen gibt, um einen Bereich zu schaffen, wo zumindest ein paar Pferde trainiert werden können.

Dies werde in den kommenden Wochen weiter geprüft, so Präsident Tiedtke: „Allerdings war sich die Versammlung einig, dass dies das Bauprojekt in keiner Weise beeinflussen oder stören darf.“
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