Shining Emerald glänzt im Großen Preis der Sparkasse Dortmund

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Dortmund: Galopprennbahn Dortmund |

Deutschlands bestes Sprintpferd, Shining Emerald, hat erwartungsgemäß im Großen Preis der Sparkasse Dortmund - Jubiläums-Sprint-Cup triumphiert, ein mit 25.000 Euro dotiertes Rennen über 1.200m.

„Er hat etwas gebraucht, um in Schwung zu kommen“, sagte Trainer Andreas Wöhler über den fünfjährigen Schimmel. „Aber dann hat er schön durchgezogen.“ Sein Reiter Eduardo Pedroza fügte an: „Das Tempo war nicht so hoch wie erwartet, aber er hat in der Zielgeraden schnell seine Klasse gezeigt.“ Shining Emerald hat im Vorjahr sowohl die Silberne als auch die Goldene Peitsche – beides hochkarätige Gruppe-Rennen – gewonnen.

Der 18:10-Favorit Shining Emerald siegte mit zweieinviertel Längen vor McQueen, der lange das Tempo bestimmte. Auf den dritten Platz kam Fly First knapp vor Donnerschlag. „Für uns war das ein Test, ob McQueen über kürzere Distanzen bestehen kann“, sagte seine Trainerin Yasmin Almenräder. „Das nächste Ziel könnte die Silberne Peitsche in Baden-Baden sein.“ Dahin zieht es auch Donnerschlag, wie sein Betreuer Jean-Pierre Carvalho betonte: „Als Vorbereitungsrennen für Baden war die Leistung heute sehr gut.“ Dort dürften sie aber wieder auf Shining Emerald treffen und es spricht aktuell wenig für eine Formumkehr.


Rund 14.000 Zuschauer füllen die Rennbahn

Bei idealen Rennwetter war die Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit rund 14.000 Zuschauern prall gefüllt. Am „Vatertag“ nutzen viele die Gelegenheit für einen Familienausflug. Vor den diversen Spiel- und Spaß-Angeboten bildeten sich zum Teil lange Schlangen, so gefragt waren Hüpfburg, Trampolin und Klettergerüst. „Wir wollen den Menschen hier und der Region etwas zurückgeben“, begründete der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Dortmund, Uwe Samulewicz, das langjährige Engagement auf der Rennbahn. Im nächsten Jahr steht bereits der 40. Sparkassen-Renntag an. „Wir sind froh einen Partner wie die Sparkasse zu haben“, betonte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Wir können nicht jeden Renntag so opulent gestalten, aber wir versuchen, jeden Renntag immer ein Stückchen zu verbessern.“

Am 4. Juni geht es weiter

Der Donnerstag war der erste von mindestens vier Renntagen auf Gras in diesem Jahr. Der nächste Renntag ist am Samstag, 4. Juni. Am 26. Juni (Großer Preis der Wirtschaft) und am 18. September (131. Deutsches St. Leger) steht jeweils ein Rennen der sportlich und züchterisch besonders wertvollen Europa-Gruppe 3 im Fokus.
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