40 Jahre AWO in Asseln - mit Ehrung langjähriger Mitglieder von AWO und Förderverein Marie-Juchacz-Haus

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Gruppenfoto aller Jubilare)
 
Die Acoustic Ramblers
  Dortmund: Gartenverein "An der Asselburg" | Das Jahr 2017 ist für die AWO in Asseln Husen/Kurl ein besonderes Jahr, denn neben den Jubiläen für 25 Jahre Kinder- und Jugendförderungswerk (KiJu), 20 Jahre Damen-"Club 60 plus - na und" und 10 Jahre "AWO-Lauftreff" steht vor allem das 40-jährige Jubiläum seit Wiedergründung der AWO in Asseln im Mittelpunkt der Festivitäten.

Zur Geschichte:
Schon 1927 wurde die Arbeiterwohlfahrt als Verbund von Wickede-Asseln in dem „Organisationsführer Rheinland-Westfalen“ erwähnt. Vorsitzender war damals Hugo Beyer, der in der Schulstr. wohnte. In der Westfälischen Allgemeinen Volkszeitung wird mit Stand vom 01.07.1928 Gustav Rüping aus der Heinrichstr. 12 als Vorsitzender genannt. Versammlungslokal war die Gaststätte Schmale (heute: Zum Bürgerkrug, Am Hagedorn). Und auch aus der Zeit direkt nach dem 2. Weltkrieg ist bekannt, dass sich vorwiegend Frauen der Arbeiterwohlfahrt mit Nähstuben und Suppenküchen sowie mit der Verteilung von Care-Paketen um die Bedürftigen kümmerten. Die letzten ‚geschichtlichen’ Aufzeichnungen liegen aus der Zeit von 1959 – 1961 vor. Damals hatte die AWO in Asseln um die 50 Mitglieder. Danach bestand in Asseln wohl kein AWO-Ortsverein mehr.

Während die AWO in Husen/Kurl schon seit ca. 1970 aktiv war und Mitglieder aus dem Ortsteil Asseln mit betreute, dokumentieren Dokumente erst für 1977 die Wiederaktivierung der AWO in Asseln.

Am 22.04.1977 trafen sich in der Gaststätte „Zum Goldenen Löwen“ in der Donnerstraße mind. 26 Gründungsmitglieder der AWO mit dem Ziel, durch eigenes Engagement mitzuhelfen, dass die Stadt Dortmund das damaliges Wohnhaus vom Olympiareiter Fritz Ligges an der Flegelstr. 42 ankauft und zu einer städt. Altenbegegnungsstätte umbaut. Dieses Vorhaben gelang, doch konnte die AWO selbst dieses Haus nicht für eigene Aktivitäten nutzen. Die Stadt selbst richtet dort eine städtische Altenbegegnungsstätte ein.

Den räumlich eingeschränkten Möglichkeiten entsprechend kümmerte sich die AWO in Asseln unter der Leitung von Hans Hagedorn (1977 – 1979), Ingrid Ahrens (1979 – 1989) und Norbert Roggenbach (seit 1989) zunächst schwerpunktmäßig um die Seniorenbetreuung. Besonders beliebt war der jährliche Karnevalsausflug nach Bocholt. Die Mitglieder- und Informationsversammlungen fanden in den Gaststätten „Zum Goldenen Löwen“ und im „Haus Theilke" am Asselner Hellweg statt. Langsam erhöhte sich die Mitgliederzahl auf bis 116 Personen Ende 1988.

Im Frühjahr 1989 konnte die AWO-Asseln einen ehem. Schulpavillon auf den Grundstück der Hellweg-Grundschule anmieten. Seitdem war es möglich, sich in eigenen Räumen täglich zu treffen. Die Angebotsvielfalt konnte deutlich erweitert und durch Einrichtung der ersten Eltern-/Kindgruppen auf neue Zielgruppen gerichtet werden. Auf Initiative der AWO-Asseln wurde am 04.03.1992 das Kinder- und Jugendförderungswerk (KiJu) gegründet, welches sich als korporativer Partner an der Seite der AWO mit dem Aufgabenschwerpunkt „Kinder- und Jugendbetreuung“ und der ersten schulischen Ganztagsbetreuung außerhalb der Innenstadt in Dortmund und in der Folge bis zu 140 Mitgliedern beispielhaft entwickelt hatte.

Mit der am 01.07.1994 von der Stadt Dortmund auf die AWO übertragene Trägerschaft an der Altenbegegnungsstätte Flegelstraße (in Husen parallel im Kühlkamp 2-4) war der Grundstein gelegt für eine weitere Entwicklung der AWO im Dortmunder Nord/Osten. Zahlreiche Kurs-, Bildungs- und Kulturveranstaltungen machen fortan das nach der AWO-Gründerin Marie Juchacz genannte Haus in Asseln zur zentralen Begegnungsstätte - nun auch für alle Generationen. Jährlich bis zu 25.000 Personen besuchen heute die Veranstaltungen rund um die Begegnungsstätten in Asseln und Husen.

Seit dem 08.02.2003 bilden die AWO-OV'ne in Asseln + Husen/Kurl gemeinsam mit einer aktuellen Mitgliederzahl von z. Z. 410 Personen (davon 340 allein in Asseln) den größten Dortmunder AWO-Ortsverein Asseln/Husen/Kurl.

Der Förderverein Marie-Juchacz-Haus e.V., gegründet am 12.09.94, unterstützt organisatorisch, personell und finanziell die Arbeit und das Umfeld der Begegnungszentren und der anderen AWO-Einrichtungen vor Ort. Sein Hauptziel ist, genügend Finanzen aufzubringen, um den Um- und Ausbau des Marie-Juchacz-Hauses zu ermöglichen.

Unter dem Motto „AWO bewegt“ fördert der Ortsverein insbesondere Bewegungs- und Gesundheitsangebote in unterschiedlichen Leistungsgruppen für Nordic Walking, Laufen, Radfahren sowie diverse Gesundheitskurse (Yoga, Massage etc.). Seit 2012 ist der am 04.08.2007 gegründete AWO-Lauftreff Veranstalter des jährlich stattfindenden „Dortmunder AWO-Laufes“. Zwei Mal jährlich wird ein spezieller Einsteigerkurs für Laufanfänger angeboten.

Für spezielle Ziel-Gruppen sind eigene Treffs (Damen „Club 60“, Fifty Fifty, Wollstube, Skat, Rommè, Doppelkopf, sonstige Spiele, Tanztee, Krebs-Selbsthilfe für Frauen, Fußball-Live etc.) und Dienstleistungsangebote ((Kultur-)Frühstück, Mittagstisch, (Bücher-)Café etc.) geschaffen worden.

Die Mobilität der AWO unterstützt seit November 2016 ein 9-sitziger Opel Vivaro, der mit finanzieller Unterstützung zahlreicher örtlicher Geschäftsleute für den Ortsverein angeschafft wurde. Neben Kleingruppen-Ausflügen und diversen Materialtransporten wird dieses Fahrzeug auch für den Hol- und Bring-Dienst der weit entfernten oder gehbehinderten Mitglieder und Gäste eingesetzt

Im Rahmen der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit nutz unser Ortsverein alle Bereiche der Kommunikationsmöglichkeiten:

Das monatliche Mitglieder-Info HERZBATT informiert Vereinsmitglieder schriftlich über alle Dinge rund um den Ortsverein. Der Newsletter HERZBLATT-ONLINE erscheint für über 1.200 Leser/innen wöchentlich. Über WhatsApp werden Kurzinfo verschickt. Und bei Facebook sind alle Dinge um den Ortsverein ebenso nachzulesen wie auf der Homepage www.awo-asseln.de im Internet oder den 3 Infotafeln im Ort.


Aktuell:
Um 40 bewegende Jahre würdig zu feiern, hat die AWO die Jubiläumsfeier mit der traditionellen Maifeier verknüpf, in der regelmäßig die langjährigen Mitglieder von AWO und Förderverein geehrt werden. Für die Fest- und Jubiläumsveranstaltung am

Samstag, 13.05.2017, in der Kleingartenanlage An der Asselburg in Asseln

konnten Bürgermeisterin Birgit Jörder und die Vorsitzende der AWO im Unterbezirk Dortmund, Gerda Kieninger, als Festrednerinnen gewonnen werden. Frau Jörder ehrte in diesem Zusammenhang 8 AWO-Mitglieder für 40-jährige Vereinszugehörigkeit (darunter 6 Gründungsmitglieder der AWO-Asseln), 15 Mitglieder für 25-jährige und 8 Mitglieder für 10-jährige Mitgliedschaft.

Für das ebenfalls 40-jährige Mitglied Ingrid Ahrens, von 1979 - 1989 Vorsitzende und bis Januar 2017 noch weiterhin aktiv im Ortsvereinsvorstand, hatte Gerda Kieninger noch eine weitere Ehrung vorgesehen. Neben der vom Ortsverein im Januar verliehenen Ehren-Vorstandsmitgliedschaft wurde Ingrid Ahrens mit dem "AWO-Ehrenzeichen für ehrenamtlich aktive Mitarbeit" ausgezeichnet.

Ebenfalls geehrt wurden 5 langjährige Mitglieder des Fördervereins Marie-Juchacz-Haus.

Im Rahmenprogramm der Festivitäten sorgten zunächst die Acoustic Ramblers mit handgemachter und später dann DJ Bernd Kürten mit Musik vom Band/CD bis in den späten Abend. Natürlich durfte das beliebte BINGO sowie zahlreiche Kuchen-, Grill- und Getränkeangebote das leibliche Wohl nicht fehlen..

40 Jahre AWO in Asseln und darüber hinaus - es lohnt sich einfach, mitzumachen!

http://www.awo-asseln.de
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