Altes erkunden und sichern // Brackeler Geschichtskreis feiert 15-jähriges Bestehen

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Beim gemütlichen Vereinsabend im Gartenlokal „Wilhelm Hansmann“ feierten die Mitglieder des Brackeler Geschichtskreises um Chef Lothar Hahn (Mitte, stehend) das 15-jährige Vereinsbestehen. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Gartenverein Wilhelm Hansmann |

Bei einem gemütlichen Vereinsabend mit Abendessen haben die rund 60 Mitglieder des Brackeler Geschichtskreises für Orts- und Heimatkunde im Kleingärtner-Vereinsheim „Wilhelm Hansmann“ das 15-jährige Bestehen ihres Vereins gefeiert.

„Am 18. Juni 1998 wurde der der Brackeler Geschichtskreis für Orts- und Heimatkunde im Haus Beckhoff gegründet“, weiß Lothar Hahn, Gründungsvorsitzender wie aktueller 1. Vorsitzender des Vereins, zu berichten: „Zuvor trafen wir uns aber schon in zwangloser Rund unter der Bezeichnung Geschichtstreff unter dem Motto ,Woran unsere Erinnerungen hängen‘.“

Auch Blick in die Zukunft

Die Erforschung geschichtlicher Zusammenhänge und Entwicklungen in Stadt und Land treibt die rührigen Heimatforscher und Historiker um. „Altes in Brackel weiter zu erkunden und zu sichern, sind die Aufgaben und Ziele“, so Lothar Hahn: „Gleichzeitig richtet sich der Blick in die Zukunft.“ So werden die Aktivitäten des Vereins in einem umfangreichen Jahresplan zusammengefasst. Vorträge in Bild und Ton, Exkursionen und Schnadgänge bereichern das Programm.

Seit Februar 2002 trifft sich der Geschichtskreis an jedem dritten Donnerstag eines Monats in den historischen Räumen der Kommende Dortmund am Brackeler Hellweg.

Stellvertreter Lothar Hahns war von der Vereinsgründung bis zu seinem Tod 2012 der pensionierte Gymnasiallehrer und Historiker Dr. Günter Knippenberg, Autor unter anderem des 1997 erschienenen Standardwerks zur Brackeler Dorfgeschichte „Brackel – ein Dorf am westfälischen Hellweg“ – und häufiger Referent an den Vereinsabenden. Knippenberg wurde mit der Ehrenmitgliedschaft des Geschichtskreises geehrt. Sein Vorstandsamt hat indes Fritz Laberentz übernommen.

Nicht zu vergessen: Der Geschichtskreis ist Mitglied im Westfälischen Heimatbund sowie im Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund.

Nachwuchs willkommen

Was fehlt, ist der Nachwuchs. „In unseren besten Zeiten zählten wir 68 Mitglieder“, erzählt Lothar Hahn dem Ost-Anzeiger. Und so appelliert der Vereinsvorsitzende: „Historisch interessierte Personen, die sich für die Vereinsarbeit begeistern können, sind an den Zusammenkünften willkommen!“
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