Ein Stadtteil in Bewegung bei "Hombruch bewegt sich!"

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Klimmzüge für mehr Bewegung im Stadtbezirk Hombruch machen Angelika Schmitt (v. r. n. l.), Hans Semmler, Thilo Frebel, Ulrich Steinmann, Stefan Reddigau, Roland Holze und Raffael Diers. (Foto: Peter Otworowski/Jugendamt Dortmund)
Dortmund: JFS Hombruch |

Weltweit war im Jahr 2008 Bewegungsmangel Schuld am Tod von 5,3 Millionen Menschen. So das erschreckende Ergebnis einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Lancet“ veröffentlicht wurde. Da will der Stadtbezirk Hombruch gegensteuern - und lädt am Samstag, 22. Juni, von 14 bis 20 Uhr zum bunten Sport- und Bewegungsfest rund um die Jugendfreizeitstätte an der Kieferstraße und das benachbarte Vereinszentrum des TuS Westfalia Hombruch ein. Die Botschaft des Tages ist so eindeutig wie das Motto: „Hombruch bewegt sich!“

Die Idee dazu ist in der Trägerkonferenz entstanden, in der Vertreter des Jugendamtes, des Clever Kinder- und Jugendbüros und der Sportjugend zusammenarbeiten. „Gerade Kinder und Jugendliche und auch viele Erwachsene bewegen sich heute einfach zu wenig“, bedauert Fachreferentin Angelika Schmitt vom Jugendamt. Daher habe man sich entschieden, den Aktionstag ins Leben zu rufen, so die Sozialarbeiterin.

Mittlerweile hat die Initiative zahlreiche Unterstützer von der Politik über das Stadtbezirksmarketing bis zu den Sportvereinen des Stadtbezirks gefunden.
„Bewegung tut allen gut, daher freue ich mich sehr, dass diese Veranstaltung durchgeführt wird“, erklärt Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Dessen Stellvertreter Ulrich Steinmann betont besonders den generationsübergreifenden Charakter des Tages: „Es ist schön, wenn Jung und Alt sich gemeinsam bewegen und möglichst viele Besucher gleich auf dem Hinweg mit dem Fahrrad kommen.“

Bewegung für alle - egal wie alt oder jung

Denn zu „Hombruch bewegt sich!“ sind nicht nur die Jungen und Jüngsten, sondern alle Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirks Hombruch eingeladen. „Sie können sich auf ein buntes Bewegungsprogramm mit vielen kostenfreien Angeboten freuen“, sagt Stefan Reddigau vom Clever Kinder- und
Jugendbüro der Evangelischen Kirchengemeinden. „Der Spaß am Sport soll im Vordergrund stehen, daher haben wir auf jeglichen Wettbewerbscharakter verzichtet“, ergänzt Thilo Frebel, der Leiter der JFS Eichlinghofen.

Mit dem aufblasbaren Kletterberg Eiger, dem Bungee-Run, Sumo-Ringern, einer Hüpfburg, Frisbee-Golf, Speedminton, BMX, Skateboard, Scooter und einer Bewegungsbaustelle für die Kleinsten ist für viel Abwechslung gesorgt. Insgesamt wird es rund zwanzig unterschiedliche Bewegungsangebote geben. Ergänzt wird das Programm durch gesundes Essen und Trinken. „Das Aquamobil der DEW21 wird vor Ort sein und wir werden zum Selbstkostenpreis vegetarische Salattaschen anbieten“, nennt Roland Holze, der Leiter der JFS Hombruch, zwei Beispiele.

Nachhaltigkeit ist für Raffael Diers von der Sportjugend Dortmund ein wichtiges Thema. Daher hat er den Kontakt zu den Sportvereinen hergestellt. „Selbstverständlich sollte man sich nicht nur am 22., sondern jeden Tag bewegen“, macht er deutlich. Und wo ist Sport am schönsten? Natürlich im Verein. Oder: bei „Hombruch bewegt sich!“
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