Ein Zoo-Bus für Dortmund-Hombruch

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So sehen die Entwürfe aus, mit denen Sandra Opitz die Jury überzeugte. (Foto: creative collection)

Sie sind bunt, fantasievoll und fröhlich und werden demnächst den ersten on insgesamt neun Stadtbezirk-Bussen schmücken: die Motive von Sandra Opitz. Mit ihren ausdrucksstarken Zootieren überzeugte der Entwurf der Studentin die Jury des »Urban Movement Design Awards«.

Dortmund-Hombruch. DSW21 bewegt seit vielen Jahren Dortmund, die Busse gehören in jedem Bezirk zum Stadtbild. Und weil der Nahverkehrsdienstleister diese Verbundenheit auch nach außen hin zeigen will, werden die Stadtbezirke Mengede, Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund und Huckarde jeweils einen eigenen Bus erhalten. Dieser wird mit einem für den Bezirk typischen Motiv versehen, erklärt Projektleiterin Beate Mölter (Marketing DSW21): „Das können z.B. Gebäude oder Landmarken sein. Oder eben die zu Hombruch passenden Tiere des Dortmunder Zoos.“

Zusammenarbeit mit der TU Dortmund



Da die DSW21 den Nachwuchs-Künstlern und Gestaltern der Stadt eine Chance geben wollte wurde erneut mit der TU Dortmund zusammengearbeitet. Aus 15 eingereichten Entwürfen wählte eine Jury aus Dr. Ulrich Potthoff (Dortmund Agentur), Dr. Heinz-Josef Pohlmann (DSW21), Prof. Bettina van (TU Dortmund), Prof. Jan Kolata ( TU Dortmund) und Sebastian Nolle (Werbeagentur »akut«) die Gewinner aus.

Gewinnerin gestaltet auch die übrigen Busse


Die besten fünf Teilnehmer Katharina Görges, Olivia Malek, Hanna Rodewald, Malte Schürmann und Sandra Opitz erhalten eine Prämie von 500 €. Sandra Opitz lieferte den Entwurf, der zur Realisation kommt, und erhält zusätzlich 9.500 € für die weitere Umsetzung und Betreuung des Projektes.
„Die Gewinnerin soll nun die weitere künstlerische Betreuung des Gesamtprojektes übernehmen, das heißt sie wird auch für die Gestaltung der anderen acht Busse verantwortlich sein“, erklärt Dr. Heinz-Josef Pohlmann, der auch die Idee für das Projekt hatte. Dass die Vorlagen aus einer Hand kommen, war von Anfang an geplant, denn: „Wichtig ist uns bei dem Projekt der Stadtbezirksbusse, dass die Beklebungen eine einheitliche künstlerische Linie haben.“ Die junge Künstlerin wird jedoch nicht alleine gelassen, sondern von der Agentur »akut« unterstützt. Ameisenbär, Zebra und Leopard werden ab Anfang 2016 auf dem erstenBus ihre Runden durch Dortmund drehen. Die anderen Bezirke werden nach und nach folgen.
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