Hörder Sehfest zeigt Kunst zum Anfassen und Verstehen - noch Musiker gesucht

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Freuen sich wieder auf abwechslungsreiches Sehfest: Die Künstler aus dem Kunstquartier Hörde. (Foto: Klinke)
Dortmund: Hörde | Zu abgehoben, zu kompliziert oder schlichtweg unnütz - wer so oder ähnlich über moderne Kunst denkt, der sollte unbedingt zum 7. Hörder Sehfest am kommenden Sonntag, 20. Oktober, kommen. Und sich - vielleicht - eines besseren belehren lassen.

Denn hier zeigen an die 60 Mitglieder des Hörder Kunstquartiers an 24 Standorten, was Kunst ist. Dabei erfreut sich diese besondere Form der Kunstausstellung Jahr für Jahr wachsender Beliebtheit.
Den Grund dafür zeigt der Info-Flyer, den man sich auch unter www.kulturquartier-hoerde.de herunterladen kann. Nicht nur Galerien und Ateliers sind mit dabei, auch das Café Aufbruch, das Turbo Prop Theater oder das Filmatelier Ulrike Korbach finden sich im Programm.

So gibt es viel zu entdecken und die vielseitigen Künstler und Kulturschaffenden machen den Rundgang durch die nah beieinander liegenden Veranstaltungsorte zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Auich mit dem Fahrrad lässt sich das Sehfest gut erkunden.

Natürlich stehen die ausstellenden Künstler jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Erstmals mit dabei ist das Wohnprojekt „W.I.R. auf Phoenix“ an der Lange Hecke 49. Unter dieser Adresse wurde ein Projekt für generationenübergreifendes Wohnen initiiert, ein Gemeinschaftshaus und Mehrzweckräume bieten den Bewohnern viel Raum auch zur Auslebung küsntlerischer Neigungen. Silke Schulz und Doro Bigalke zeigen ihre Werke in Porzellan und Malerei.

Alles ist sehenswert - nichts ist langweilig

Für Freunde der Schauspielkunst hat „Nix als Theater“ eine Besonderheit zu bieten: Um 14 Uhr laden die beiden Theaterpädagoginnen Susi und Lisa Zimmermann zu einem Kurzworkshop für Mutige ein: „Theaterspielen leicht gemacht“.

Besonders vielfältig geht es im Atelier Anschnitt an der Burgunder Str. 29 zu. Hier findet die Jubiläumsausstellung zum Zehnjährigen des Ateliers statt. 20 Künstler ,die in den vergangenen zehn Jahren mit der Atelierbetreiberin Tanja Moszyk künstlerisch in Kontakt standen stellen gemeinsam aus. Malerei, Grafik, Skulptur, Video und mehr, u.a. von Almut Rybarsch, Rita-Maria Schwalgin, Ilse Hilpert oder Udo Unkel.

Generell gilt: Alles ist sehenswert, es gibt keinen herausragenden Höhepunkt. Ähnlich der bunten Auswahl eines Kaugummiautomaten bekommt auch der Sehfest-Besucher beim rudngang durch Hörde immer wieder Überraschendes geboten.

Das Kulturquartier Hörde ist ein lockerer Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden in Hörde. Über 30 Aktive treffen sich hier regelmäßig.
Für alle Künstler ist das Sehfest auf der einen Seite eine gute Möglichkeit, um Kontakte zu knüpfen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, auf der anderen Seite bietet das Sehfest den Besuchern die Gelegenheit, zu entdecken, was Hörde außer dem Phoenix-See noch so alles zu bieten hat.
Das Sehfest beginnt am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr und endet gegen 18 Uhr.

Wer will beim Sehfest Musik machen?

Auch das musikalische Programm soll zum Sehfest glänzen. Dafür werden auch kurzfristig noch Musiker gesucht, die sich hier vorstellen möchten.
Geld gibt es keines, dafür die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum vorzustellen
Infos über atelier@anschnitt.de
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