Naturbühne zeigt "Mitternachtsspitzen"

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Max beruhigt seine Frau Lesley. (Foto: Naturbühne)

Auch der Herbst ist Theaterzeit auf der Naturbühne Hohensyburg. Im gemütlichen und beheizten Bühnenheim kann das spannende Kriminalstück „Mitternachtsspitzen“ verfolgt werden.

Dortmund-Hohensyburg. Lesley Paul, die Frau eines erfolgreichen Londoner Buchmachers, lebt buchstäblich wie der Vogel im goldenen Käfig. Ihr Mann Max trägt sie auf Händen und sie haben mehr Geld, als sie zum Leben brauchen. Doch dann bekommt Lesley einen anonymen Anruf. Ein mysteriöser Mann kündigt an, sie zu ermorden.
 Panik steigt in ihr auf.

Grundlage für Klassiker mit Doris Day


Sie benötigt dringend Hilfe, doch während ihr Mann alles daran setzt, die aufgebrachte Lesley zu beruhigen, zweifeln andere am Verstand der Frau. Denn Lesley hat von klein auf so ziemlich alle Lügen erzählt, die man sich vorstellen kann, um zu bekommen was sie will. Und so stellt sich dem Zuschauer dieses Stückes immer wieder die eine Frage: Wann lügt Lesley und wann sagt sie die Wahrheit?

Kriminalistische Spurensuche


„Mathilda shoutet Fire“ lautet der Originaltitel des Bühnenstücks von Janet Green, die Grundlage für den bekannten Film „Mitternachtsspitzen“ (1960) mit Doris Day, der zu den absoluten Krimiklassikern zählt. Die Inszenierung an der Naturbühne nimmt die Zuschauer mit auf eine 90-Minütige kriminalistische Spurensuche, bei der bis zu Letzt die Spannung nicht abbricht. Doch auch die Komik kommt bei diesem Stück nicht zu kurz, denn einige der Menschen, die Lesley nicht glauben, halten mit ihrem Spott nicht hinter dem Berg. So wie die freche Tante Bee, die niemals ein Blatt vor den Mund nimmt.

Faszination des Lügenwirrwars


„Das Stück besticht vor allem durch die Faszination des Lügenwirrwarrs, in dem die Hauptrolle gefangen scheint“, so Regisseurin Sina Weber. „Die Zuschauer werden sich bis zur letzten Minuten fragen: Gibt es diesen Anrufer wirklich und wenn ja, wer ist es...?“ Das kann das Publikum nun an sechs Abenden herausfinden.

Aufführungstermine: 23./24./30./31. Oktober und 6./7. November jeweils 20 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse oder auch unter www.naturbuehne.de. Wegen der begrenzten Platzzahl wird empfohlen, sich Karten rechtzeitig zu sichern.
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