"Rock in den Ruinen" lässt Hochofen in Hörde erbeben

Musiker, Organisatoren und Sponsoren freuen sich schon auf das Festival "Rock in den Ruinen". | Foto: Klinke
  • Musiker, Organisatoren und Sponsoren freuen sich schon auf das Festival "Rock in den Ruinen".
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Der Countdown läuft: Am Samstag, 27. April, steigt auf dem alten Industriegelände auf Phoenix-West wieder das Festival „Rock in den Ruinen“.

Dortmund-Hörde. Bereits um 11.30 Uhr geht‘s los. Die Anfangszeit musste um eine halbe Stunde vorverlegt werden, da diesmal gleich zehn Bands auftreten werden. Den Auftakt machen „3dirty7“ und „Newphoria“, die beiden Gewinner des DEW 21-Bandwettbewerbs. Überhaupt kommt die heimische Szene nicht zu kurz: Dafür sorgen auch die Lokalmatadore von „Honigdieb“ und „The Invincible Spirit“.
Und das Festivalgelände vor dem alten Hochofen wird in diesem Jahr noch besser präpariert daherkommen. Das gilt insbesondere für den im letzten Jahr noch kritisierten Untergrund. Dieser präsentiert sich diesmal fast wie ein Sandstrand. Das großflächige Areal, das bis zu 13 000 Menschen fassen kann, wird mit Bier- und Versorgungsständen reichlich bestückt sein. Erstmalig werden auf vielfachen Wunsch auch vegane Speisen angeboten.
„Es soll wieder ein wenig mehr professioneller zugehen“, erklärt Patrick Arens, zusammen mit den Hörder Jusos Veranstalter von Rock in den Ruinen. Die Rockfreunde aus fast allen Generationen können sich dabei auf eine enorme stilistische Bandbreite freuen.
Die „Donots“, die schon 2010 noch am alten Festival-standort an der Hohensyburg dabei waren, kommen diesmal als Topact und wollen nicht nur ein Konzert spielen, sondern eine Party feiern. Dazu gesellen sich der Rockpoet Daniel Wirtz, „Firewind“ mit Gus. G, Gitarrist von Schockrocker Ozzy Osborne, die 80-er-Jahre-Heroen von „The Chameleons (vox)“ sowie „Chrome Division“ und „Crossplane“.
„Das alles gibt es zum unschlagbaren Vorverkaufspreis von 12 Euro“, betont Sebastian Kopietz von den Jusos und rückt damit auch den Familiencharakter des Festivals in den Mittelpunkt: „Die jungen Leute, die am Anfang mit dabei waren, kommen jetzt mit ihren Kindern zum Festival.“
Auch Ehrengäste aus der Politik haben sich angesagt: So werden neben Oberbürgermeister Ullrich Sierau auch NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und NRW-SPD-Generalsekretär André Stinka auf Phoenix-West erwartet.

Der Zeitplan

Einlass 10.30 Uhr. Der Zeitplan: „3Dirty7“ 11.30 bis 12 Uhr, „Newphoria“ 12.20 bis 12.50 Uhr, „Crossplane“ 13.10 bis 13:45 Uhr, „The Invincible Spirit“ 14.05 bis 14:45 Uhr, „Chrome Division“ 15.15 bis 16 Uhr, „Honigdieb“ 16.30 bis 17:15 Uhr, „The Chameleons(VOX)“, 17.45 bis 18.45 Uhr, „Firewind“ 19.15 bis 20.15 Uhr, „Wirtz“ 20.45 bis 22 Uhr und „Donots“ 22.30 bis 24 Uhr.

Weitere Informationen unter www.rock-in-den-ruinen.com.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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