Wasserqualität des PHOENIX-Sees ist weiterhin hervorragend

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Dr. Thomas Korte (Emschergenossenschaft, li.) und Georg Sümer (Stadt Dortmund, Tiefbauamt, re.) beim Prüfen einer Wasserprobe aus dem PHOENIX See. (Foto: Stadt Dortmund)

Die Emschergenossenschaft hat der Stadt Dortmund jetzt den Bericht 2012 zur Gewässergüte des PHOENIX Sees vorgelegt. Das Ergebnis überrascht die Experten nicht wirklich: Die Wasserqualität im PHOENIX See ist nach wie vor hervorragend.

Bereits seit Beginn der Flutung des PHOENIX Sees im Jahre 2010 überwacht die Emschergenossenschaft die Wasserqualität des PHOENIX Sees im Auftrag von DSW 21 und Stadt Dortmund. Dipl. Biologe Dr. Thomas Korte vom Labor der Emschergenossenschaft: „Alle untersuchten Parameter bezogen auf eventuelle Schad- und Nährstoffe bewegen sich auf durchgehend niedrigem Niveau.“ Die in Wasserproben nachweisbar weit fortgeschrittene biologische Entwicklung der Tier- und Pflanzenarten ist aus Sicht des Fachmanns ebenfalls mehr als erfreulich.

Georg Sümer, beim Tiefbauamt verantwortlich für den Betrieb des Sees, zeigt sich über die wiederholt positiven Befunde hoch erfreut. Sümer bittet allerdings die Bürger um Mithilfe: „Wir haben an den ersten warmen März-Tagen am See wieder das vermehrte Füttern von Wildtieren beobachtet. Das kann direkten Einfluss auf die Wasserqualität des Sees nehmen: Unerwünschte Nährstoffeinträge schädigen unmittelbar das ökologische Gleichgewicht und bergen für ein Stillgewässer die Gefahr, dass es umkippt.“ Sümers Appell deshalb an die Seebesucher: „Bitte unterlassen Sie das Füttern von Wasservögeln und Fischen!“
Unabhängig davon ist es nach geltender Seesatzung auch verboten.

Um die gute Wasserqualität weiter zu unterstützen und zu erhalten, erfolgt noch im März unter Aufsicht eines Experten der Firma lana plan vom Boot aus eine neuerliche „Aussaat“ von Samen der sogenannten Armleuchteralge: Die Wasserpflanze wurde bereits in der Flutungsphase als Initialbepflanzung eingesetzt. Bislang unbewachsene Seesohlbereiche sollen sich mit der niedrig wachsenden Armleuchteralge besiedeln, bevor andere hoch wachsende Wasserpflanzen diese Bereiche für sich erobern.

„Einige dieser potenziell höher wachsenden Wasserpflanzen, u.a. das sogenannte Tausendblatt, haben sich in Teilbereichen des Sees bereits angesiedelt“, erläutert Georg Sümer. In den Herbst- und Wintermonaten waren an der Wasseroberfläche und an den Uferbereichen abgerissene Pflanzenbestandteile des Tausendblatts zu beobachten.

Mitarbeiter des Tiefbauamtes, Betrieb PHOENIX See, sammeln die Pflanzenteile zum Teil vom Boot aus ein und führen sie einer ökologisch sinnvollen Verwertung durch die EDG zu. „Mit steigenden Wassertemperaturen wird sich dieses Phänomen weitgehend einstellen“, so Sümer.
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