Beratung Handwerk 4.0

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130 Gäste und Ehrengäste kamen zum Obermeistertag der Handwerkskammer. (Foto: HWK)

Im Süden. Rund 130 Gäste empfing Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, zum Obermeistertag.

Neben Spitzenvertretern von 133 Innungen und fünf Kreishandwerkerschaften aus dem Dortmunder Kammerbezirk kamen Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ins HWK-Bildungszentrum Ardeystraße. Den Gastvortrag hielt Prof. Dr. Heiko Kopf von der Hochschule Hamm-Lippstadt.
Schröder ging in seiner Rede auf die Digitalisierung ein, die im Handwerk auch weiterhin ein Dauerthema bleiben werde, so der Kammer-Präsident. Trotz eines enormen Dienstleistungsangebots und Veranstaltungen zum Thema reiche es jedoch nicht aus, ‚nur‘ zu informieren.
„Wir möchten näher an die Betriebe herankommen und direkt vor Ort konkrete Hilfestellung leisten. Daher werden wir im neuen Jahr eine spezielle Beratung für den Bereich Handwerk 4.0 anbieten.“ Er glaube, dass man damit die Handwerker an der Basis am besten erreichen könne. Sie beim digitalen Wandel zu unterstützen, sei in doppelter Hinsicht wichtig: „Wer nicht mit der Zeit geht, wird nicht nur unattraktiv für den Kunden, sondern auch für den Nachwuchs.“
Die „Hygieneampel“geht laut Schröder an der Realität vorbei. „Vergeblich haben wir auf die bürokratischen Belastungen hingewiesen. Dem Verbraucherschutz ist doch nicht damit gedient, dass ein Bäckermeister wegen Versäumnissen in den umfangreichen Dokumentationspflichten eine rote Ampel an die Tür gehängt bekommt.“
Der Kammer-Präsident appellierte an die Obermeister, sich auch weiterhin aktiv in der Nachwuchsgewinnung einzubringen.
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