Evakuierung in Dortmund-Hombruch: Neueste Informationen

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Während der Evakuierung wird ein Hubschrauber über Hombruch kreisen. (Foto: Bohot/pixelio)

Am Sonntag wird der Dortmunder Stadtteil Hombruch evakuiert, da eine 1800 Kg-Bombe entschärft werden muss. Betroffen sind etwa 20000 Menschen.

Hier die neuesten Informationen:

Nach dem heutigen Stand werden am Sonntag gut 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei, Ordnungsamt, Tiefbauamt und weiteren kleineren Einheiten unterwegs sein, um für einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen.

Sie alle bitten die Bewohnerinnen und Bewohner des Sicherheitsbereiches noch einmal eindringlich darum, ihre Wohnungen am Sonntag bis spätestens elf Uhr zu verlassen. Dabei bitte unbedingt notwendige Medikamente mitnehmen! Wer die Notunterkunft in den Westfalenhallen aufsuchen will, kann Haustiere wie Katzen, Hunde oder Vögel mitnehmen. Für Aquarien oder Terrarien und deren Bewohner ist das allerdings nicht möglich.

Ab 9 Uhr beginnen die Kontrollmaßnahmen,es wird geklingelt und geklopft. Erfolgt keine Reaktion, wird davon ausgegangen, dass die Wohnung leer ist. Sollte sich jemand weigern, seine Wohnung oder sein Haus zu verlassen, werden nach eindringlichem Zureden ggf. auch Zwangsmaßnahmen getroffen. Jeder und jedem muss klar sein, dass ein Verbleib im Sicherheitsbereich unter Umständen lebensgefährlich werden kann.

Das Tiefbauamt wird ab 90 Uhr den Verkehr in das Sperrgebiet unterbinden. Es wird dabei von 17 Kradpolizisten verstärkt. Der letzte Halt der S5 am Haltepunkt Barop wird um 8.56 Uhr sein. Danach wird der Haltepunkt abgesperrt.

DSW21 wird acht Busse für den Pendelverkehr zu den Westfalenhallen zur Verfügung stellen, die ab 09.00 Uhr von den folgenden Punkten aus im Umlauf verkehren:

1. Stockumer Straße/Am Hedreisch

2. Stockumer Straße/ Am Beilstück

3. Zillestraße/Am Hombruchsfeld

4. Löttringhauser Straße/ Parkplatz KGA Löttringhausen

5. Grotenbachstraße/ Kieferstraße

6. Menglinghauser Straße/Am Sturmwald

7. Lütgenholthauser Straße/ Rebhuhnweg

8. Harkortstraße/ Hombrucher Straße.

In den Westfalenhallen ist für rund 2.000 Personen vorgesorgt. Menschen, die diese Notunterkunft aufsuchen, werden mit kalten und warmen Getränken, einem Keks und einer Suppe verpflegt. Liegen, Decken, Stühle und tische sind ebenfalls vorhanden.

Eine viel gestellte Frage ist die nach dem Schutz vor Plünderung oder Einbruchen in der Sperrphase. Deswegen muss sich niemand Sorgen machen, betonen die Sicherheitskräfte. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt werden die Letzten sein, die den Sicherheitsring verlassen. Dadurch ist eine flächendeckende Sicherung über die meiste Zeit gewährleistet. Darüber hinaus wird ein Hubschrauber der Polizei das Gebiet aus der Luft überwachen.

Die Info-Nummer 500 wird gut frequentiert, doch auch die Nummer 19222, die nur bei Krankentransportfragen gewählt werden solltem, wird auch bei allgemeinen Fragen angerufen. Das erschwert die Arbeit der Feuerwehr.
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