Faultier Baby bezaubert Besucher

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Über ihr Neugeborenes freuen sich im Dortmunder Zoo die Faultiere Lenta und Jens Viego. (Foto: Stadt Dortmund)

Die Lebenswelt des Amazonas, des größten zusammenhängenden Urwaldgebietes auf der Welt, zeigt der Dortmunder Zoo. Jetzt mit besonderer Attraktion.

Zu den Höhepunkten im Haus gehören neben zahlreichen Tierarten in Aquarien, Terrarien und Volieren die sogenannten Freiläufer, darunter auch Zweifingerfaultiere, die zu den Charaktertieren des tropischen Urwaldes am Amazonas gehören, Freikletterer, die sich vorwiegend in den höheren Regionen der Grünpflanzung aufhalten.
Seit wenigen Tagen trägt das Faultierweibchen Lenta nun ein Jungtier mit sich. Der Zoo freut sich über den Zuchterfolg bei den Faultieren, die als nahe Verwandte der Großen Ameisenbären zu den Spezialitäten im Tierbestand des Zoos Dortmund gehören.
Allerdings ist das Jungtier nur schwer zu entdecken. Schon die Elterntiere Lenta und Jens Viego sind kaum im Gestrüpp zu erkennen. Faultiere bewegen sich meist sehr langsam durch das Geäst oder kuscheln sich als Fellkugel in eine Astgabel oder in einen Winkel des Tragegerüstes des Amazonashauses. Umso schwerer ist das Jungtier zu entdecken, das eng an Mutters Bauch geschmiegt herumgetragen wird.
Lenta wurde 1992 im Zoo Dortmund geboren. Vater Jens Viego stammt aus Guyana und ist ungefähr 13 Jahre alt. Das neugeborene Jungtier ist das dritte gemeinsame Kind der beiden Faultiere. Das ältere, 2015 geborene Geschwistertier ist erst kürzlich in den Tiergarten Hellabrunn in München umgezogen.
Neben den Freiläufern im Amazonashaus leben auch im Tamanduahaus des Zoos Zweifingerfaultiere, die sich auch hier über einen Hangelparcours frei über den Köpfen der Besucher hinweg bewegen können und dabei erreichen sie auch beträchtliche Geschwindigkeiten.
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