"Hombruch hilft Hochwasserkindern": Zeltlager für 28 Kinder

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Die 28 Kinder aus dem Hochwassergebiet verabschiedeten sich vom Stadtbezirk Hombruch und kehren in die Sächsische Schweiz zurück (Foto: Peter Otworowski)

„Gelungen, aber müde!“ Das ist das Fazit, das Angelika Schmitt und ihr Team ziehen. 13 Tage Feriencamp mit Kindern aus dem Hochwassergebiet in der Sächsischen Schweiz liegen hinter der Sozialarbeiterin des Dortmunder Jugendamtes und ihren Mitarbeitern.

Dortmund-Eichlinghofen. Im Rahmen des Hilfsprojektes „Hombruch hilft Hochwasserkindern“, das die Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk Hombruch und das Hombruch-Forum ins Leben gerufen hatten, wurden 28 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren aus Pirna, Bad Schandau und Umgebung in einem Zeltlager an der Jugendfreizeitstätte (JFS) Eichlinghofen betreut.
„Es sind genau die Kinder gekommen, die einen dringenden Bedarf hatten, für eine Zeit lang aus der Situation nach der Hochwasserflut dort herauszukommen“, stellte Angelika Schmitt bereits zu

Entspannende Tage in Dortmund

Beginn des Camps fest. Die Folge: „Wir mussten unseren Betreuungsschlüssel während des Zeltlagers ständig erhöhen“, erklärt die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung.
So konnten die Gäste aus Sachsen entspannende und spannende Tage in Dortmund erleben. Sie besuchten mehrfach das Stadtteilzentrum in Hombruch, betätigten sich kreativ in einem gestalterischen Workshop mit der Diplom-Designerin Tanja Melina Moszyk. Bei einer intensiven Führung lernten die Kinder das Stadion kennen und waren von den vielen Tieren im Dortmunder Zoo ganz begeistert. An besonders heißen Tagen gab es Wasserspiele im Garten der JFS, oder es stand ein Ausflug ins Erlebnisbad Wischlingen auf dem Programm. Am letzten Sonntag ging es in den Westfalenpark und zu „Hombruch karibisch“.
Mit dem Spray-Künstler Wolfgang Krell wurde eine Außenwand der Jugendfreizeitstätte künstlerisch gestaltet. Ein besonderer Höhepunkt war ein Abend-Event im Naturfreibad Froschloch, zu dem die DLRG-Ortsgruppe Hombruch eingeladen hatte. „Aber auch die DASA in Dortsfeld und das Fahren mit der H-Bahn haben den Kindern total viel Spaß gemacht“, sagt Angelika Schmitt.
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