Dreistachliger Stichling ist wieder da

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In südliche Bäche ist der dreistachelige Stichling zurückgekehrt (Foto: Emschergenossenschaft)
 Kaum werden die Zuläufe der Emscher wieder sauber, kehren auch Fische in die einst toten Gewässer zurück. Wie der Dreistachlige Stichling. Der baut unter Wasser Nester, wie es sonst nur Vögel tun.
Der ökologische Umbau des Emscher-Systems schreitet gut voran, rund 130 km an Gewässerlandschaften sind bereits naturnah umgestaltet. Nachgewiesen wurde in nahezu allen renaturierten Flussabschnitten im Emscher-System der Dreistachlige Stichling, auch in der Emscher sowie im Hörder Bach und Rüpingsbach, teilt die Emschergenossenschaft mit.
Mit der Wahl zum „Fisch des Jahres“ zeigten Naturschützer, dass auch kleine Fischarten wie der Dreistachlige Stichling wichtige Funktionen in Gewässerökosystemen übernehmen.
Diese weit verbreitete und früher allgemein häufige Fischart war nahezu in allen Fließgewässern des Emscher-Systems zu finden. Mit der Gewässerverschmutzung waren jedoch auch die Bestände dieser recht widerstandfähigen Fischart stark zurückgegangen.
Inzwischen ist der Dreistachlige Stichling im Revier wieder weit verbreitet und es ist zu erwarten, dass diese Fischart mit dem Abschluss des Emscher-Umbaus das gesamte Gewässersystem nahezu vollständig wiederbesiedeln wird. Dabei wird sie auch auf andere Fische treffen, denn die Emschergroppe sowie die Bachforelle wurden ebenfalls bereits wieder in den Emscher-Flüssen nachgewiesen.
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