Felsen Kängurus klettern aus dem Beutel

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Zwei junge Kängurus sind im Zoo geboren und wollen jetzt den schützenden Beutel verlassen. (Foto: Marcel Stawinoga)

Bei den Schwarz-Gelben gibt es Nachwuchs. Ab sofort sind junge Ringelschwanz-Felsenkängurus im Zoo Dortmund zu sehen.

Bereits im März waren bei einer „Taschenkontrolle“ zwei embryonenhaft kleine Jungtiere festgestellt worden.
Diese sind in den vergangenen Monaten kräftig gewachsen und schicken sich nun an, den Beutel zu verlassen. Durch Nachzuchterfolge ist der Dortmunder Bestand mittlerweile auf sieben Tiere angewachsen.
Die bunten Springbeutler sind bundesweit nur in zwei Zoos zu sehen, außer in Dortmund gibt es noch welche im Zoo Tierpark Berlin.
Ringelschwanz-Felsenkängurus (Petrogale xanthopus) gehören zu den buntesten Säugetieren überhaupt und sind noch dazu echte Schwarz-Gelbe.
Känguru-Jungtiere verbleiben während der Beuteltragezeit zwischen 190 und 230 Tagen im mütterlichen Beutel und werden hier gesäugt.
Erwachsene Felsenkängurus sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von saftigen Gräsern.
Diese Springbeutler gehören mittlerweile zu den bedrohten Beuteltieren Australiens. Die Tiere finden in Nahrungskonkurrenz zu Ziegen und Schafen oft nicht mehr genügend zu fressen.
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