"Tag der Gärten und Parks" im Botanischen Garten Rombergpark

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Dortmund: Botanischer Garten Rombergpark | Am Samstag, dem 13.6. zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, und am Sonntag, dem 14.6. zwischen 11.00 und 18.00 Uhr, öffnen über 150 öffentliche Parks und private Gärten ihre Pforten für Besucher. Diese jährliche landesweite Aktion geht auf eine Initiative des Projekts „Kultur in Westfalen“ und der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur zurück. Das Projekt will die reiche Garten- und Parklandschaft in Westfalen-Lippe stärken und besser für die Allgemeinheit sichtbar machen. Der diesjährige Event steht unter dem Motto „natürlich schön“.

Auch in Dortmund zeigen sich einige private Gärten und öffentliche Parks. Mit dabei ist der Botanische Garten Rombergpark mit seinem 1000 qm großen Staudenbeet in Englischer Tradition. Zu beiden Seiten eines 100 m langen Weges zwischen Clematis- und Heidegarten befindet sich dieses Highlight. Die Anlage ist auf jeder Seite 5 m tief und wird durch eindrucksvolle Eibenhecken abgegrenzt. Je ein Abschnitt von 20 m ist immer einem Farbschwerpunkt gewidmet, wird aber nicht durch Hecken oder Zäune abgeteilt. Das gesamte Beet ist somit auf ganzer Länge offen einsehbar. Die Hauptfarbe der Einzelbeete verändert sich von Blau über Violett, Rot bis Gelb und zuletzt Weiß. In allen Beeten finden sich Eibenkugeln und hohe Gräser, die dem Ganzen auch im Winter Struktur geben, zumal die abgestorbenen oberirdischen Teile erst im Frühjahr zurück geschnitten werden. So kann der Raureif im Winter bizarre Bilder schaffen.

Jeder dieser Beetabschnitte wurde vor ca. 15 Jahren von Mitgliedern der Dortmunder Gruppe der Gesellschaft der Staudenfreunde geplant und wird seitdem mit Unterstützung durch die Stadt Dortmund ehrenamtlich gepflegt. Dadurch erhalten die Beete zusätzliche Variationen und einen sehr persönlichen Charme. Insgesamt wurde so ein „Gemischtes Staudenbeet“ in englischer Tradition, dh. Farbkompositionen mit wenigen formalen Elementen, geschaffen, in dem die Pflanzen so dicht stehen, dass der Boden kaum zu sehen ist und das Beet – ganz im Sinne von Karl Foerster – das ganze Jahr über „durchblüht“.

An beiden Tagen ist das Staudenbeet frei zugänglich. Mitglieder der Dortmunder Regionalgruppe sind vor Ort bereit, Fragen zum Konzept und zur Pflanzenauswahl zu beantworten.

Nähere Informationen:
www.gartenansichten.de
www.gaerten-in-westfalen.de
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