Blindgänger an der Buschmühle vermutet

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Auch Teile des Westfalenparks müssten evakuiert werden, sollten Blindgänger auf dem Parkplatz Buschmühle gefunden werden.

Auf dem Parkplatz an der Buschmühle soll die zweite Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge entstehen. Doch unter der Fläche, auf der die sogenannten Leichtbauhallen stehen sollen, finden sich zwölf Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger.

Als Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme empfiehlt die Bezirksregierung Arnsberg eine Sondierung der zu bebauenden Fläche im Bereich der Bombardierung.
Den Antrag zur Auswertung der mit Leichtbauhallen zu bebauenden Fläche hatte das Ordnungsamt (die Stadt Dortmund ist Bauherr) gestellt. Mit hoher Priorität bearbeitet, erhielt die Stadt bereits mit Schreiben vom 9. September die Auswertungsergebnisse.
Am heutigen Donnerstag wird das Vermessungs- und Katasteramt die Verdachtspunkte aus dem Kartenausschnitt des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) in die Örtlichkeit übertragen und an den betroffenen Stellen farbige Markierungen auftragen.
Mit sogenannten „Sondierungsbohrungen“ wird dann eine Spezialfirma mit mehreren Bautrupps beauftragt. Wie Karl-Friedrich Schröder vom KBD mitteilt, werden die Sondierungsarbeiten mit Hochdruck durchgeführt.
Werden Bombenblindgänger im Baugelände gefunden, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst die erforderlichen Maßnahmen zur Entschärfung und Abtransport vornehmen. Dann würde das bekannte Szenario mit Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen im Umfeld des Blindgängers anlaufen. Davon betroffen wären dann wahrscheinlich das Hotel Radisson Blu, Teile des Westfalenparks und die Bundesstraße 54.
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