CDU lehnt Jugendtreff YOUPOINT am Phoenixsee-Randbereich ab

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Christian Barrenbrügge, Sprecher der CDU im Dortmunder Kinder- und Jugendausschuss
Dortmund: Hörder Neumarkt | CDU-Fraktion Dortmund lehnt Jugendtreff YOUPOINT am Phoenixsee-Rand ab


Auf Vorschlag des Dortmunder Jugendamtes und auf Bestreben von NRW-Landtagsabgeordneten soll zeitnah in Hörder ein Treff für Jugendliche eingerichtet werden. Besonderer Bedarf besteht um das Areal des Hörder Neumarkts, da dort viele Jugendliche leben!
Ein Vorschlag, ein Teilgrundstück auf der Phoenix-West-Fläche dafür zu nutzen, wurde früh verworfen. Aus Zeitgründen (Antragsfristende für Fördergelder) sollte nun rasch ein anderes Hörder Grundstück dafür ausgesucht werden.
Die Jugendamtsverwaltung schlägt daher vor, östlich des Phoenixsees, am Ufer der Emscher und in der Nähe der B236-Überführung dieses „Youpoint“ genannte Projekt zu verwirklichen.
Dazu der ehrenamtliche jugend- und kinderpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Christian Barrenbrügge „Die CDU erkennt die Nöte und Bedürfnisse der Hörder Jugendlichen in der Nähe des Neumarktes an. Daher ist es für die CDU nicht tragbar, dass ein Grundstück dafür hergerichtet werden soll, dass weit über 1000m Luftlinie und Fußstrecke entfernt liegt. Hier werden Fakten geschaffen, die an den Anforderungen und der Zielgruppe vorbeigehen! Besonders sauer stößt der CDU auf, dass hier 400.000€ Steuergelder verbaut werden sollen und eventuell keine Annahme und Nutzung durch die Jugendlichen erfolgt, und zum Ende eine brachliegende Anlage dahingammelt. Ob die Jugendlichen diese Örtlichkeit wollen und Annehmen wollen, war nie Gegenstand der Diskussion! Die CDU ist jedoch mit ihrer Sicht und Kritik nicht alleine. Einige Jugendverbände zweifeln auch an der Zielgerichtetheit der Massnahme. In der Sitzung des Jugendausschusses am Mittwoch (01.02.2017) wurde trotzdem allein mit den Stimmen der SPD das Bauvorhaben im östlichsten Hörder Zipfel beschlossen. Auch der Hinweis der CDU, ein Grundstück bei der deutlich näheren ehemaligen Frenzelschule am Entenpoth noch einmal in die Prüfung zu ziehen, konnte die Verwaltung und die SPD nicht umstimmen! Wirkliche Jugendinteressen mussten leider hinter den Profilierungsbestrebungen von Berufspolitikern zurückbleiben.“
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