Die CDU nimmt den zukünftigen Rentnern Geld weg

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Dortmund: Hörde |

Hörde. „Die CDU duckt sich wieder einmal weg. Sie verschließt sich in der Alterssicherung einem Realitätscheck. Sie ignoriert die Gefahren wachsender Altersarmut. Sie setzt auf die Schwächung der solidarischen gesetzlichen Rente durch Nichthandeln. Sie sagt ganz offen – das Rentenniveau muss weiter sinken.“


Bei vielen Menschen wächst daher die Angst - Ausscheiden aus dem Erwerbsleben bedeutet sozialer Abstieg. Ein Vergleich der Renten heute und erwarteter Renten 2030 zeigt dies: während eine Krankenschwester mit 2.741 Euro Verdienst im Jahr 2016 noch 985 Euro monatlich als Rente bekam, sinkt die Rente im Jahr 2030 auf 884 Euro. Eine Köchin mit monatlich 1.943 Euro Verdienst bekam 2016 noch 755 Euro Rente, im Jahr 2030 sinkt diese auf 677 Euro. Ein Facharbeiter in der Metallbranche mit einem Monatsverdienst von 4.219 Euro bekam 2016 eine Rente von 1.516 Euro, während er im Jahr 2030 nur noch 1.361 Euro Rente hat.

„In einem wohlhabenden Land wie Deutschland sollte niemand Angst vor der Zukunft haben. Die SPD hat daher ein Konzept vorgelegt, das aufzeigt, Zukunft im Arbeitsmarkt und in der Alterssicherung ist für Junge und Alte sozial gerecht zu gestalten. Wir schaffen neues Vertrauen in die gesetzliche Rente“, referierte Gerd Kompe auf der gut besuchten Mitgliederversammlung der SPD Hörde-Süd.

Das Konzept der Sozialdemokraten auf einen Blick:
1. Die SPD stoppt das Sinken des Rentenniveaus.
Mit einem garantierten Rentenniveau von mindestens 48 Prozent sichern die Sozialdemokraten die Würde im Alter durch verlässliche Leistungen.
2. Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll im Alter nicht zum Sozialamt müssen. Mit einer gesetzlichen Solidarrente erhält die SPD den Wert der Arbeit im Alter.
3. Die SPD sorgt dafür, dass sich auch die junge Generation auf eine auskömmliche Rente verlassen kann.
Es kann nicht sein, dass die Generation, die die höchsten Beiträge zahlt, am Ende die niedrigsten Renten erhält. Mit einem garantierten Rentenniveau von 48 Prozent bei einer Beitragssatzbegrenzung von 22 Prozent schafft die SPD mehr Generationengerechtigkeit.
4. Mit den Sozialdemokraten wird es keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters geben.

Die gesetzliche Rente wird damit gestärkt und sichert den Lebensstandard. Dies ist für die soziale Sicherheit und das Vertrauen in den Sozialstaat von grundlegender Bedeutung.

Eine gute Rente setzt gute Arbeit voraus, so Gerd Kompe. Deshalb wird die SPD weiterhin für ordentliche Löhne kämpfen, Frauen durch das Rückkehrrecht aus der Teilzeitfalle holen, prekäre Arbeitsverhältnisse zurückdrängen und Familie und Beruf besser vereinbar machen.
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