Erdverkabelung im Dortmunder Süden: Bezirksregierung genehmigt 110-kV-Stromleitung

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Überirdische Stromtrassen wie diese können nach der Genehmigung der Bezirksregierung nun im Süden in Erdverkabelungen "umgewandelt". werden.Themenfoto: Schmälzger
Das dürfte viele Anwohner freuen: Die Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie in NRW mit Sitz in Dortmund, hat mit einer energierechtlichen Genehmigung der Westnetz GmbH die Umlegung und Erdverkabelung der 110-kV-Freileitung Kruckel-Hörde freigegeben.

Damit wurde auf dem Weg zur Entlastung der Wohnsiedlungsbereiche in Wellinghofen, Benninghofen und Hörde durch den Rückbau der vorhandenen Stromleitung ein wichtiger Schritt getan.

Im Einzelnen sind von der Westnetz GmbH folgende Arbeiten geplant: An der vorhandenen 380-kV-Freileitung Kruckel-Uentrop der Amprion GmbH werden an Mast Nr. 9 zwischen Zillestraße und Gotthelfstraße eine einseitige Kabelaufführungstraverse zur Anbindung der Umspannanlage Hörde und an Mast Nr. 14 zwischen Zillestraße und Heideblick eine beidseitige Kabelaufführungstraverse zum Anschluss der Umspannanlage Kirchhörde montiert.

Diese Baumaßnahmen sind ein Teil der Voraussetzungen dafür, dass die Anbindungen der beiden Umspannanlagen Kirchhörde und Hörde aus Kruckel mittels Erdkabel an die 110-kV-Freileitungstromkreise erfolgen können.
Künftig kann die Freileitung der Westnetz GmbH im westlichen Abschnitt mit überwiegend Wald- und Grünlandbereichen auf dem Gestänge der 380-kV-Freileitung Kruckel-Uentrop der Amprion GmbH von Mast Nr. 2 bis Mast Nr. 14 mitgeführt werden. Nach Umstellung der Versorgung der Umspannanlagen Kirchhörde und Hörde auf Erdkabelanbindung kann dann die 110-kV-Freileitung Kruckel-Hörde der Westnetz GmbH von Mast Nr. 1 bis Mast Nr. 30 zurückgebaut werden.

Werner Isermann, zuständiger Dezernent der Bezirksregierung: "Wir sind sehr froh, dass der notwendige Ersatz der vorhandenen Stromleitung, der zu einer völligen Entlastung der Wohnsiedlungen Wellinghofen, Benninghofen und Hörde führen wird, durch die nun ermöglichte Anbindung des zukünftigen Erdkabels in diesem Abschnitt gelungen ist."
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