Kleingärtner kämpfen um ihr Kleinod: Neue Bebauung in Hörde auf der Gartenanlage "An der Kluse" geplant

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Mit großen Bannern protestieren die Kleingärtner gegen die geplante Bebauung. (Foto: Klinke)
Mit großen Bannern machen Kleingärtner auf ihre Lage aufmerksam. Denn in Hörde, zwischen Seydlitzstraße und Emscherlauf, sollen rund 100 neue Wohnungen gebaut werden, dafür müssen allerdings die Kleingärten weichen.

Diese stehen auf Grabeland, also auf städtischem Grundstück. Die vor rund 100 Jahren gegründete Kleingartenkolonie war rechtlich somit immer nur geduldet und nicht geschützt vor geplanten Bebauungen.

Neben den Protest-Bannern haben die Kleingärtner auch eine Online-Petition gegen die Bebauung gestartet (Link unter www.hoerde269.de).

Die Gartenanlage „An der Kluse“ hat eine Größe von ca. 0,8 Hektar mit 26 Parzellen. "Die Gartenanlage blickt auf eine über hundert Jahre alte Geschichte zurück, die eng verknüpft ist mit der Industriegeschichte. Auch heute noch ist sie ein sozialer Treffpunkt für Groß und Klein in unserem Quartier", so der Verein auf der Internetseite.
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