Tierrechtsorganisation PETA: Label ‚brainshirt‘ gewinnt ‚Vegan Fashion Award‘ - Erstmals Preis für tierfreundliche Mode in 12 Kategorien ausgelobt

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Mit dem ‚Vegan Fashion Award‘ zeichnet PETA in diesem Jahr erstmalig Designer und Modehäuser für ihr tierfreundliches Produktangebot aus / © PETA (Foto: http://www.peta.de/)
 
Model und Kolumnistin Ariane Sommer (36). Im Herbst 2008 warb die Vegetarierin nackt in einer Kampagne für die Tierschutzorganisation PETA gegen das Tragen von Pelz. (Quelle: wikipedia) (Foto: LisaM186, wikipedia, gemeinfrei)
Dortmund: Hohensyburg |

Immer mehr Verbraucher greifen auf Lederalternativen, Kunstpelz und andere tierfreie Stoffe und Materialien zurück. Diesen Trend haben nicht nur Modeketten, sondern auch erfolgreiche Designer wie Stella McCartney oder Vivienne Westwood erkannt. Mit dem Vegan Fashion Award zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. in diesem Jahr nun erstmalig Designer und Modehäuser für ihr tierfreundliches Produktangebot aus. Der Gewinner der Kategorie ‚Business Herren‘ kommt in diesem Jahr aus Fulda – das Label brainshirt kann sich über die Auszeichnung freuen. Als Schirmherren des Awards fungieren Model und Kolumnistin Ariane Sommer sowie Fotograf und Künstler Armin Morbach. Parallel stellt PETA eine neue Produktkennzeichnung vor. Mit dem Label ‚PETA-Approved Vegan‘ können Unternehmen künftig Kleidung und Accessoires als tierleidfrei kenntlich machen.

Geschäftsmäßige Kleidung ausgezeichnet

„Wir gratulieren brainshirt zum Vegan Fashion Award und bedanken uns für den großen Beitrag zum Tierschutz“ ,so PETA-Kampagnenleiter Frank Schmidt. „Mit seinen Kreationen leistet das Unternehmen Pionierarbeit in der Modebranche und zeigt, wie gut Style und Tierfreundlichkeit zusammen passen“.

Weitere Preisträger des ‚Vegan Fashion Award‘ 2013:

Bester Designer: das vegane Berliner Label Umasan

Schuhe Damen: ESPRIT Matt-Glanz Pumps

Schuhe Herren: Good Guys Halbschuhe APONI

Sneaker: PUMA Re-Suede Trainers

Outerwear Damen: H&M Zweireihige Jacke

Outerwear Herren: bleed Guerilla Parker

Business Damen: Armed Angels Damen-Blazer Sue

Business Herren: brainshirt veganer Herrenanzug Norfolk

Tasche Damen: Fill the blank Handtasche classy but a little bit sassy

Tasche Herren: Feuerwear Umhängetasche Walter

Accessoires Damen: Fritzi aus Preußen Portemonnaie Stacy

Accessoires Herren: Vegatar Phone Beutel


„Der veganen Mode gehört die Zukunft. Designer müssen heute mehr können als ‚nur‘ schneidern. Inspiration und Verantwortung für die Tiere gehören in jedes Modeunternehmen“, so Schirmherr Armin Morbach.

„Der ‚Vegan Fashion Award‘ von PETA Deutschland ist eine großartige Möglichkeit, modebewussten Konsumenten zu zeigen, dass man stylish sein kann, ohne dadurch Tierleid zu verursachen“, freut sich Schirmherrin und Model Ariane Sommer. „Das ‚PETA-Approved Vegan‘-Logo ist für mich als Konsumentin eine enorme Hilfe! So kann ich schneller eine Kaufentscheidung treffen und muss nicht stundenlang im Laden nachfragen, ob ein Produkt tatsächlich tierfreundlich ist.“

Das ‚PETA-Approved Vegan‘-Logo können Unternehmen nach Abschluss eines kostenfreien Lizenzvertrages als Kennzeichnung veganer Produkte nutzen.

PETA Deutschland aktiv für Tierschutz & Tierrechte

PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation.

PETA setzt sich schwerpunktmäßig in den vier Bereichen der Gesellschaft ein, in denen besonders viele Tiere, besonders stark und besonders lang leiden: in der Intensiv- und Bio-Tierhaltung, in der Textil- und Bekleidungsindustrie, in Tierversuchslabors und in der Unterhaltungsindustrie. Daneben engagieren wir uns in einer Vielzahl anderer Tierschutz- und Tierrechtsangelegenheiten, wie beispielsweise gegen das grausame Töten von Bibern, Vögeln und anderen „Schädlingen“ sowie gegen die Misshandlung von sogenannten Haustieren.

Die Arbeitsweise von PETA umfasst verschiedenste Ansätze, darunter die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Tierschutz und Tierrechte, die Aufdeckung von Tierquälerei, die Durchführung von Forschungsarbeiten, der Einsatz bei Tierrettungen, die Einführung neuer Rechtsvorschriften bzw. Änderung bestehender Gesetzgebung, die Organisation besonderer Veranstaltungen, die Unterstützung und Förderung durch prominente Persönlichkeiten sowie die Durchführung von Protestaktionen.
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Antonietta Tumminello aus Duisburg | 04.11.2013 | 22:35  
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