Zwölf Grad unter Null zeigte das Thermometer Freitagnachmittag, 3. Februar, am Phoenix-See. (Foto: Andreas Klinke)
Alle frieren - auch der Phoenix-See. Die klirrende Kälte hat jetzt auch Dortmunds Vorzeigegewässer im Griff. Eis-Schollen wie im Polarmeer wachsen an seinem Ufer. Ein Winterspektakel, das es am See so noch nicht gab und zum Spaziergang einlädt. Die Betonung liegt auf den Wegen spazieren gehen. Denn das Eis sollte man auf keinen Fall betreten.
Auch in den nächsten Tagen soll es bitterkalt bleiben. Die extremen Minustemperaturen machen nicht nur vor dem Phoenix-See, sondern auch vor den Teichen am Haus Rodenberg und Romberg-Park nicht Halt.
Die Wasseroberfläche gefriert und lockt Kinder aufs Eis. So wie am Donnerstag, 2. Februar, wo ein 11-jähriger Junge auf einem Teich neben dem Reinoldus-Schiller-Gymnasium in Dorstfeld eingebrochen ist. Er konnte gerettet werden, kam mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus.
Damit es so weit nicht kommt, weist die Stadt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Eisflächen nicht betreten werden dürfen. „Wir führen keinerlei Prüfungen hinsichtlich der Eisstärke und der Tragfähigkeit durch und machen dazu auch keine Angaben“, so Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch. Wer vereiste städtische Wasserflächen betrete, handele auf eigene Gefahr.
Auch die Dortmunder Feuerwehr hat eine Warnung herausgegeben. „Besonders Kinder unterliegen der Versuchung, Eisflächen zu betreten. Auch wenn die Eisfläche in Ufernähe tragfähig erscheint, kann das ein paar Meter weiter schon ganz anders aussehen.“ Heißt: Eisflächen nicht betreten! Denn nicht immer geht es so glimpflich aus wie bei dem Jungen in Dorstfeld.
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