Do-Hombruch hat Potenzial nach oben

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Heinz-Herbert Dustmann mit einer Sammelbox und ausgefüllten Fragebögen. (Foto: Otworowski)

Die große Hombrucher Kundenbefragung: 15 Fragen und 409 ausgefüllte Fragebögen. Das macht theoretisch 6.135 Einzelergebnisse, die eingegeben, erfasst, ausgewertet und bewertet werden mussten. Viel Arbeit, die sich wirklich gelohnt hat.

Dortmund-Hombruch. „Ich finde das richtig klasse!“, sagt Heinz-Herbert Dustmann, der Vorstandsvorsitzende des Hombruch-Forums (HF). Das Netzwerk unternehmerisch Tätiger in Hombruch und Umgebung hatte die Befragung im November 2014 durchgeführt. Entwickelt wurde sie in den Workshops des Bildungsprojektes „LiWa - Lernen im Wandel“. Rund drei Monate dauerte die Auswertung durch Projektleiter Hartmut Hering und die Soziale Innovation GmbH. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Tolle Motivation der Teilnehmer


Sehr positiv bewertet der Sozialwissenschaftler die Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Fragebögen teilweise ausgesprochen akribisch ausgefüllt haben: „Die Befragung lässt eine starke Identifikation mit dem Stadtteil erkennen. Wenn Kritik geäußert wird, geschieht dies aus Liebe zu Hombruch.“ Überwiegend positiv wird der Ortsteil als Einkaufsstandort gesehen. Das Gesamtangebot des Handels wird vielfach als gut bewertet, die Nahversorgungssituation sogar als sehr gut. „Allerdings erkennen und benennen die Kundinnen und Kunden sehr präzise Angebotslücken im mittel- und langfristigen Sektor“, betont Hartmut Hering. Die besondere Hombrucher Attraktivität resultiert aus einem Gesamtmix von Nahversorgung, Fachgeschäften, Dienstleistern und Gastronomie. Wichtige Faktoren für einen Besuch im Stadtteilzentrum sind unter anderem der Wochenmarkt, Dienstleistungen und die zahlreichen Angebote im Gesundheitsbereich.

Starker Einkaufsstandort


„Die Befragung zeigt, dass Hombruch ein starker Einkaufsstandort mit Potenzial nach oben ist“, erklärt Heinz-Herbert Dustmann, der in den Ergebnissen zahlreiche Anregungen für Entwicklungen sieht. „Wir müssen noch mehr auch die jungen Leute für Hombruch gewinnen“, nennt er ein Beispiel und betont: „Hombruch muss zusätzlich für junges Publikum attraktiv sein.“ Darüber dürfe man selbstverständlich nicht die zahlreichen älteren Menschen vergessen, die heute schon gerne nach Hombruch kommen, um hier einzukaufen und sich hier aufhalten, so der Vorstandsvorsitzende des Hombruch-Forums.

Auch für junge Leute attraktiv sein


„Ein Punkt, der sich durch viele Antworten zieht, ist das starke Bedürfnis nach Information: Hier wird von den Kundinnen und Kunden mehr erwartet“, macht Hartmut Hering einen Kritikpunkt aus. Für Heinz-Herbert Dustmann ein wichtiger Ansatzpunkt, um aus den Befragungsergebnissen Handlungsansätze zu entwickeln: „Das ist eine Botschaft an die einzelnen Betriebe, aber auch an uns als Netzwerk der unternehmerisch Tätigen.“ So werde man mit dem Hombruch-Forum in den nächsten Wochen und Monaten an der Entwicklung eines Einkaufsführers und einer Verstärkung der Internetpräsenz arbeiten, erklärte der HF-Vorstandsvorsitzende.
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