Wenn Getränke Flügel verleihen

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„Spaß haben“ und „gut drauf sein“ ist auch ohne Alkohol und Energy-Drinks möglich. (Foto: AOK/hfr.)
Dortmund: AOK NORDWEST |

Auf Partys gehört es für viele einfach dazu, Energy-Drinks zu trinken. Vor allem junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren bevorzugen sie. Die Werbung verspricht, dass Energy-Drinks eine leistungssteigernde Wirkung haben, um möglichst lange wach, fit und leistungsfähig zu bleiben.


„Doch das ist bislang überhaupt noch nicht bewiesen. Und schädliche Wechselwirkungen auch in Verbindung mit dem gleichzeitigen Konsum von Alkohol sind bisher noch nicht erforscht“, so Brigitte Fischer, Referentin Prävention bei der AOK NORDWEST.

Koffein sorgt für Aufputschgefühl

Das Aufputschgefühl bei Energy-Drinks wird hauptsächlich durch Koffein bewirkt. Größere Mengen davon können zu Unruhe, Schlafstörungen, Unkonzentriertheit oder allgemeinen Verhaltensänderungen führen. Aktuell darf ein Viertel Liter des Drinks noch bis zu 80 Milligramm Koffein enthalten. Das entspricht dreimal so viel wie in derselben Menge Cola. Typische weitere Zutaten sind Taurin, Glucuronolacton und Inosit. Die AOK NORDWEST weist deshalb auf die möglichen gesundheitlichen Gefahren hin wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen, die bei regelmäßigem und starkem Konsum von Energy-Drinks zu befürchten sind.
Für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Energy-Drinks tabu sein.

Mehr Ratgeberbeiträge auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund.
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