Buchrezension: Als der Dackel aus dem Gemälde verschwand

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In dem Kinderbuch "Als der Dackel aus dem Gemälde verschwand" von Manuela von Perfall sind Tiere die Hauptakteure.

Da gibt es zum einen die Tiere, die aus berühmten Kunstgemälden entschwunden sind, wie z. B. Dalis Elefant mit Giraffenbeinen, der unter Knieschmerzen leidet oder Chagalls Esel mit einer Allergie gegen grüne Ölfarbe.

Zum anderen begeben sich in den 17 Kapiteln die vornehme Windhündin Nasti und der ungepflegte Straßenhund Zack auf die Suche nach den Museumstieren und entwickeln eine wunderbare Freundschaft. Gemeinsam lösen sie den Fall.
In den letzten beiden Kapiteln erfährt der Leser sogar den "wahren Grund" dafür, dass viele Museen auf der Welt montags geschlossen haben und teilt dieses Geheimnis ab nun mit dem Musumsdirektor, dessen Sohn Max, mit Nasti, Zack und den Museumstieren.

In der Mitte des Buches befinden sich die Abbildungen der Kunstwerke, die in der Geschichte eine Rolle spielen, z. B., "Julie Manet mit Katze" von Renoir. Von der sehr gebildeten Hündin Nasti, Familienhündin des Museumsdirektors, erfahren Zack und der Leser einiges über die verschiedenen Gemälde, die Eigenheiten ihrer Maler und deren Kunststile. Das Buch enthält weiterhin zwei "Kleine Kunstspaziergänge": "Wer ist wer?" und "Was ist was?", die in kindgerechter Weise Informationen zu den Malern und Fachbegriffen aus der Kunst bieten.

Das Buch ist humorvoll und liebevoll geschrieben. Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und mir die Beschreibungen bildlich vorstellen.
Besonders schön sind auch das originelle Cover und die kleinen Zeichnungen im Buch.
Das Buch ist aufgrund der großen Schrift zum Lesen für Kinder von 7-9 Jahren geeignet oder natürlich auch zum Vorlesen. Besonders empfehlen möchte ich es Kindern und Familien, die Hunde mögen, sich im Museum wohl fühlen und/oder sich für Kunst interessieren.
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