Hörde feiert 675 Jahre Stadtrechte

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Die Vorbereitungen sind getroffen, der Hörder Erntemarkt kann kommen. (Foto: Klinke)

Der Hörder Erntemarkt rückt das Jubiläum 675 Jahre Stadtrechte Hörde in den Mittelpunkt.


Hörde. So endet das Festwochenende, 3. und 4. Oktober, am Sonntag mit einem Festakt ab 16 Uhr in der Lutherkirche. Prof. Schilp wird einen Vortrag zur Geschichte Hördes halten, der MC Harmonie 182 Dortmund-Hörde sorgt für die musikalische Umrahmung und es werden zum zweiten Mal an diesem Tag die Stadtrechte an Hörde verliehen. Denn die Kutschfahrt durch Hörde mit den Stadtgründern Konrad von der Mark und Elisabeth von Kleve ist auch in diesem Jahr festes Bestandteil des Hörder Erntemarktes. Los geht es um 14.30 Uhr an der Hörder Burg, der Weg führt am Phoenix-See und am Cabaret Queue vorbei zum Platz an der Schlanken Mathilde, wo die Stadtrechte zum ersten Mal verlesen werden. Gespielt werden Konrad und Elisabeth in diesem Jahr von Tanja Stöckert und Wolfgang Buntrock von der ev. Kirchengemeinde Hörde. „Wolfgang hat somit den Aufstieg vom Knappen zum Konrad hinter sich“, lacht Pfarrer Martin Pense. Hintergrund: Im letzten Jahr spielte Wolfgang Buntrock noch den Begleiter.

„Die Handwerker sind mit Herzblut dabei“


Ansonsten präsentiert sich der Hörder Erntemarkt wie gewohnt. „Verbesserungen sind eigentlich nur noch bei den Details zu erzielten“, stellte dazu Ulrich Spangenberg, der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle fest. Die Stände und Buden auf der Hermannstraße, auf dem Platz an der Schlanken Mathilde und auf dem Friedrich-Ebert-Platz sind täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet („Bei schönem Wetter kann es auch ein wenig später werden“). Präsentiert wird wieder viel herbstliches Ambiente und eine kleine Schau mit seltenen Tieren.

Mittelaltermarkt auf Ebertplatz


Apropos Ebert-Platz. Seit dem Umgestaltung und der Ansiedlung eines kleinen Mittelaltermarktes, hat sich dieser Bereich fast schon zum Mittelpunkt des Festes entwickelt. Und auch in diesem Jahr sind wieder Handwerker wie Schmiede vor Ort, zeigen ihr Können und lassen sich auch über die Schulter schauen. „Die Handwerker machen das mit Herzblut“, erklärt Patrick Arens vom Schaustellerverein Rote Erde, zuständig für die Organisation. Für die Kleinen gibt es Attraktionen wie Axtwerfen oder Bogenschießen. Für Musik sorgen die „Trollheimer: Sie sind unterwegs oder musizieren von einer Bühne, die auf dem Ebert-Platz aufgebaut wird.
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