Mittelalterfest mit Drachen "Fangdorn"

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Der Drache "Fangdorn" in Aktion. (Foto: privat)
 
Spannende Ritterkämpfe gehören zum Programm. (Foto: Klinke)

Beim diesjährigen Mittelalterfest zu Ostern am Stadtrand von Dortmund verwandeln sich die Wiesen an der Hohensyburg zu einem Drachenhort. Mehrere hundert Ritter, Handwerker und Krämer treffen sich, wenn das Fabelwesen aus dem Winterschlaf erwacht.

Dortmund-Hohensyburg. Von Ostersamstag bis –Montag (4.- 6. April) steht der Park an der Ruine Hohensyburg wieder im Zeichen des Mittelalters. Star des historischen Familienfestes ist ein echter Drachen, für den zu Ostern der Winterschlaf endet. Das Fabelwesen namens „Fangdorn“ ist eindrucksvoll: Zwölf Meter lang, fast 4 Meter hoch. Er kann gehen, mit den Augen blinkern und scharfe Zähne, Krallen und Flügel zeigen und tatsächlich Feuer spucken.

Vier Drachen-Auftritte am Tag


Wie fast alle Fabelwesen hat auch der Drachen eine Familie, in diesem Fall seinen technischen Entwickler Guido Peters. Er erklärt Fangdorns Genesis: „Unser Drachen wurde im Jahre 2002 in einer Leipziger Tüftler- Halle geboren, wobei die Geburt kompliziert und langwierig war.“ Vorausgegangen seien eine einjährige Entwicklungs- und eine viermonatige Bauzeit. „Seither hat er so viele technologische Veränderung erfahren und ist nunmehr ausgewachsen und technisch dahingehend vollkommen, dass er alles beherrscht, was ein normaler Drachen können muss“ sagt Drachenvater Peters. Mit Hilfe einer aufwändigen Technologie spuckt er meterweit Feuer. Ein eigentlich für die Raumfahrt entwickeltes Ventil sorgt dafür, dass er aus seinen Nüstern kräftig CO2 - Dampf ablassen kann, um damit das Feuer wieder zu löschen. „Nur fliegen kann er nicht, dafür kann er mit den Augen zwinkern“, sagt Drachenvater Peters. Vier Mal am Tage, jeweils 11:30, 13:30, 15:30 und 17:30 Uhr wird "Fangdorn" seinen Drachenhort verlassen und sich dem staunenden Publikum zeigen.

Gaukler, Musiker und Spielleute


Doch auch das restliche Rahmenprogramm des Mittelaltermarktes kann sich sehen und hören lassen. Dabei sind zum Beispiel die Spielleute „Die Streuner“, die zahlreiche Lieder und Tänze des Mittelalters zum Besten geben können. Gaukler Lupus, ein begnadeter Komödiant und Gaukler wird erwartet, dazu die „Skalden“ mit urgewaltiger Musik - gespielt auf riesigen Trommeln und Dudelsäcken – und auch „Luscinia“, die Meister darin sind, Marionetten zum Leben zu erwecken.

Markt mit mittelalterlichen Haushaltwaren


„Das Ganze findet im Rahmen eines Marktes statt, bei dem so ziemlich alles angeboten wird, was unsere Vorfahren einst gebraucht haben könnten, und auch ein bisschen mehr“, erklärt Vogt Thomasius. So gäbe es mittelalterliche Haushaltwaren, Kleidung, Schuhe, Trinkgefäße, Keramik, Rüstungen und Schwerter zu kaufen, „aber auch Dinge, die in der Neuzeit gut ankommen, zum Beispiel Düfte, Seifen, ausgefallenen Schmuck oder Holzartikel.“ Auch sei auf beste mittelalterliche Weise für „Speis und Trank“ gesorgt, verspricht der Marktvogt. Nach dem Osterhasen würde man auf der Hohensyburg allerdings vergeblich suchen. „Die fürchten sich vor Drachen!“

Mittelalterfest startet täglich um 11 Uhr


Das mittelalterliche Fest zu Ostern auf der Hohensyburg ist Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr geöffnet, am Ostermontag schließt der Markt bereits um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Familienfreundlich ist die Regelung, dass Eltern nur für das erste Kind zahlen müssen und für alle weiteren Kinder und für Kinder im Vorschulalter der Eintritt frei ist. Ausführliche Informationen bietet der Veranstalter unter www.suendenfrei.dean.
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